Bröker Zweiter beim Kartrennen in Oschersleben

Oscherslebent.  Das Mitglied vom MC Helbad Heiligenstadt war beim Rennen in Sachsen-Anhalt erfolgreich.

Lars Bröker (rechts), hier mit  Hermann Ludolph, fährt in Oschersleben auf den zweiten Platz.

Lars Bröker (rechts), hier mit Hermann Ludolph, fährt in Oschersleben auf den zweiten Platz.

Foto: Silvana Tismer

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Die Corona-Pandemie hat auch den diesjährigen Rennsportkalender gehörig durcheinandergewirbelt. Trotzdem konnten dank der Sicherheitsvorkehrungen 103 Fahrerinnen und Fahrern in 14 verschiedenen Klassen ihr Können auf der Kartbahn in Oschersleben (Sachsen-Anhalt) unter Beweis stellen.

Unter der Schirmherrschaft des Deutschen Motorsport-Bundes (DMSB) erfolgte eine Doppelveranstaltung im Rahmen des DMSB-Slalom-Cups. Das ließ sich der 46-jährige Lars Bröker aus Großalmerode (Werra-Meißner-Kreis) nicht nehmen. Als Mitglied des Motorsportclubs Heilbad Heiligenstadt kümmert sich Bröker nicht nur um die Jugendveranstaltung des ADAC Youngster-Cup, sondern legt auch sehr gern selbst beide Hände auf das Lenkrad.

So machte sich der Hesse mit einem BMW M2 Competition auf den Weg nach Oschersleben. Und die Anreise sollte sich lohnen, denn auf dem rund zwei Kilometer langen Parcours legte Bröker zum Auftakt gleich mal die zweitbeste Trainingszeit hin.

Rückstand fast aufgeholt

In den folgenden zwei Wertungsläufen verringerte er den Rückstand auf den Führenden Nick Kohlmeier vom AC Herringhausen Sekunde für Sekunde, kam ihm immer näher. Schließlich sicherte sich das Mitglied des MC Heilbad Heiligenstadt im ersten Wertungslauf in der Gruppe G1 hinter Kollmeier den zweiten Platz, gefolgt von Hans Köhnle vom AMC Schwäbisch Gmünd.

Als die Sonne am finalen Tag aufging, waren die Ziele für die zweite Slalomveranstaltung hoch gesteckt. Motiviert vom Vortag steuerte Bröker seinen BMW als Trainings-Zweitschnellster und konnte sich wieder hinter Kohlmeier einreihen. Dessen Zeit zu knacken, war Bröker zwar auch dieses Mal nicht vergönnt. Seinen zweiten Platz behauptete er jedoch mit vier Sekunden Vorsprung vor dem drittplatzierten Hans Köhnle.

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