Ex-RWE-Spieler Bickel beim FSV Zwickau in Wartestellung

Zwickau.  Der gebürtige Gräfentonnaer sagt: „Ich bin leider weit weg vom Team“.

Der Gräfentonnaer Christian Bickel

Der Gräfentonnaer Christian Bickel

Foto: Verein

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Die Hoffnung, im Winter eine neue sportliche Herausforderung zu finden, erfüllte sich für Christian Bickel leider nicht. Der 29-jährige Gräfentonnaer in Diensten des Fußball-Drittligisten FSV Zwickau wollte sich eigentlich ausleihen lassen, um sportlich wieder eine Perspektive zu besitzen. Erster Ansprechpartner war der FC Rot-Weiß Erfurt; Bickel wäre gerne zu seinem Ex-Verein zurückgekehrt. Doch die katastrophale Entwicklung des Vereins verhinderte einen Wechsel. Eine weitere Option scheiterte an den finanziellen Engpässen des Clubs.

So blieb der Mittelfeldmann in Zwickau, einer bis zum Sommer schwierigen Perspektive inklusive. Unter Trainer Joe Enochs ist Bickel außen vor, wird meistens nicht einmal für den 18er-Kader nominiert. „Ich bin leider weit weg vom Team. Aber als Spieler ist man in so einer Situation das schwächste Glied“, sagt der Thüringer. Wenn die Zwickauer an den Wochenenden spielen, absolviert er zeitgleich Waldläufe oder schiebt Athletikeinheiten im Fitnesscenter.

„Unser Athletiktrainer macht da einen super Job und kümmert sich gut um mich“, sagt Bickel, der sich nicht hängenlassen will. „Ich versuche weiter, Gas zu geben und im Training ein gutes Niveau anzubieten. Ich bin guter Dinge, dass ich das schaffe.“

Dass Besserung in Form von Berücksichtigungen für den Kader eintritt, hält der frühere Erfurter aber für unwahrscheinlich. Nicht nur deshalb scheint es klar, dass er sich im Sommer verändern wird und eine neue Herausforderung sucht. Bis dahin gilt es, das sportliche Level im Training hochzuhalten, auch wenn dies ohne Pflichtspiele natürlich bedeutend diffiziler ist.

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