Den Bock umstoßen

Nordhausen.  Nordhausens Handballer sind heute gegen Saalfeld/Könitz in der Pflicht. Und die Frauen haben Meiningen zu Gast.

Florian Gröger (am Ball) und seine Nordhäuser Jungs müssen zurück in die Erfolgsspur.

Florian Gröger (am Ball) und seine Nordhäuser Jungs müssen zurück in die Erfolgsspur.

Foto: Christoph Keil

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Für die Nordhäuser wird es ein ganz schwerer Gang am Samstag auf das Parkett. Die Ausfallliste von Leistungsträgern ist groß und die bisherige Punkteausbeute klein. Die Hinrunde der Landesliga ist ganz und gar nicht nach ihrem Geschmack gelaufen. Oftmals gut gespielt aber am Ende an den eigenen Nerven gescheitert. Beim letzten Heimspiel des Jahres könnten sie den Bock noch einmal umstoßen und zumindest halbwegs beruhigt den Jahreswechsel genießen. Der Gegner heute 19 Uhr, Saalfeld/Könitz, ist jedoch im oberen Feld angesiedelt und kämpft mit weiteren drei Mannschaften um die Tabellenführung. Eine Mannschaft mit viel Selbstvertrauen, die eingespielt ist. Nordhausen ist zweifellos angeschlagen und derzeit auf der Suche nach einem Ausweg. Die Spieler kämpfen und kämpfen, nur die spielerischen Mittel scheinen momentan im Verborgenen zu liegen. Dabei ist vor allem der Angriff das Problem. Es fehlt einfach die Kaltschnäuzigkeit der vergangenen Jahre. Gepaart mit dem Selbstvertrauen aus sieben vergeigten Begegnungen und mit nur sechs Pluspunkten im Rücken wird die Situation nicht besser. Die Mission zwei Punkte zum Jahreswechsel wird also alles andere als leicht.

Den Nordhäuser „Hexen“ geht es derzeit ganz anders, nämlich gut. Während sie sich auswärts regelmäßig verfliegen, entzündeten sie in heimischer Umgebung regelmäßig ein Feuerwerk. Zuletzt mussten dies Behringen/Sonneborn über sich ergehen lassen. Mit 40:29 würden sie nach Hause geschickt. Lok Meiningen reist als Fünfter, mit zwei Punkten Rückstand, heute 17 Uhr an. Es gab aber auch Kritikpunkte in den Heimspielen. Vor allen die Chancenverwertung und das passive Abwehrverhalten, zumindest in Halbzeit eins. So lagen sie gegen Behringen/Sonneborn bereits 8:14 zurück, ehe sie ihre Flugkurve änderten. Nun müssen die Chancen besser ausgenutzt werden. Auch die Fans hätten das lieber. Ein paar Herzschlageinlagen weniger wären der guten Stimmung auch nicht abträglich.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren