DJ, Wacker, nun Kreissportbund - Patrick Börsch neuer Mann

Nordhausen.  Patrick Börsch wird ab 1. Januar 2020 der neue Mann beim Kreissportbund. Er löst Andreas Meyer ab. Beschluss aber erst im Herbst amtlich

Patrick Börsch (links), Klaus Körber (Mitte) und Andreas Meyer. 

Patrick Börsch (links), Klaus Körber (Mitte) und Andreas Meyer. 

Foto: Sebastian Fernschild

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Die Entscheidung ist gefallen. Der Kreissportbund Nordhausen (KSB) hat einen neuen Geschäftsführer gefunden. Patrick Börsch. Vielen, vor allem mit Interesse an Wacker Nordhausen, wird der Name ein Begriff sein. Denn der 41-Jährige war und ist Pressesprecher beim Regionalligisten. So entschied es der Vorstand des Dachverbandes der Nordhäuser Sportvereine nach einem längeren Auswahlverfahren einstimmig.

„Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben. Wir haben viel vor. Nun geht es erstmal in die Einarbeitung. Da werde ich viel von Andreas Meyer lernen“, so Börsch in seinem ersten offiziellem Statement. Und er fügte an: „Meine ehrenamtlichen Tätigkeiten muss ich nun in den Hintergrund stellen. Das Hauptamt geht vor.“

Bisher leitete Andreas Meyer mehr als 13 Jahre die Geschicke des KSB. Aber wegen einer beruflichen Veränderung hat Meyer seinen Posten zur Verfügung gestellt. Und „nach vielen Bewerbungen“, wie Vizepräsident Klaus Körber es beschrieb, fiel die Wahl auf Börsch. „Es ist uns nicht leicht gefallen. Wir hatten viele und sehr gute Bewerbungen. Am Ende waren zwei so gut wie gleichwertig. Doch die sehr gute Vernetzung und den großen Bezug zum Sport, gepaart mit seinem Auftreten, haben letztendlich den Ausschlag für Herrn Börsch gegeben“, erklärte Körber weiter.

Doch noch ist Börsch nicht Geschäftsführer, auch im Januar 2020 nicht. Zunächst lautet seine Bezeichnung Geschäftsstellenleiter und Vereinsberater. „Den endgültigen Beschluss haben wir dann zur Mitgliederversammlung. Dort muss Herr Börsch in sein Amt gewählt werden. Anders ist es nicht möglich, die Satzung schreibt es so vor“, weiß Andreas Meyer, der in den kommenden Tagen und Wochen Börsch einarbeiten wird.

„Sportlich wird das, denn allzu viel Zeit ist nicht“, so Meyer weiter, der eigentlich im Urlaub weilt. Aber für die Übergabe ist er da und hilft, wo er kann. Ins Amt als Geschäftsführer wird Börsch demzufolge erst im Herbst 2020 gewählt.

Börsch kommt aus dem Fußball, hatte zuletzt noch bei den Alten Herren in Bielen gespielt. Auch bei Wacker war er mal aktiv, das ist jedoch schon eine Weile her. Volleyball und auch Judo hat er ausprobiert. Der Hobby-DJ hat zunächst in Jena Wirtschaftsingenieurwesen studiert und in Nordhausen mal eben BWL hinten dran gehängt.

„In die Fußstapfen von Andreas Meyer kann ich gar nicht treten. Dazu müsste ich erstmal seine Schuhgröße wissen“, lachte der zweifache Vater. Vor allem im Bereich Digitalisierung in Kooperation mit dem Landessportbund will Börsch seine Erfahrung einbringen.

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