Drama und Sieg „unter Tage“

Sömmerda.  Handball-Landesliga: Sömmerda verlangt dem Primus alles ab, Gispersleben gewinnt in Merkers.

Guter Einstand: Neuzugang Mihai-Petru Làzàreanu (rechts) soll mit seiner Erfahrung den HSV Sömmerda führen.

Guter Einstand: Neuzugang Mihai-Petru Làzàreanu (rechts) soll mit seiner Erfahrung den HSV Sömmerda führen.

Foto: Max Lenke

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Die Sensation lag in der Luft. Die Fans in der engen Sömmerdaer Einsteinhalle hielt es längst nicht mehr auf den Bänken, als Marco Schade neun Minuten vor Schluss für den einheimischen HSV 05 einen Siebenmeter zum 27:25 versenkte. Das Schlusslicht der Handball-Landesliga, das bisher erst eines seiner zwölf Saisonspiele gewonnen hatte, war drauf und dran, Spitzenreiter Schnellmannshausen, der erst zweimal verloren hatte, ein Bein zu stellen. Angetrieben von ihren Neuzugängen Justinas Gulbinas (acht Tore) und Mihai-Petru Lazareanu (vier) führten die Sömmerdaer über weite Strecken des Spiel, zeitweise mit drei bis vier Toren Vorsprung.

Doch dann kamen die Schlussminuten. In denen erzielte der Beste der Gäste, Pascal Luhn, fünf seiner zwölf Treffer. Trotzdem führte Sömmerda durch ein Tor von Youngster Moritz Brachmann drei Minuten vor Schluss mit 30:29. Doch es war der letzte Treffer der Gastgeber. Auf Luhns Siebenmeter zum 30:31 (59.) und Jauerniks Tor zum 30:32 (60.) hatte der HSV keine Antwort mehr. „Aber wenn wir die Rückrunde so bestreiten, haben wir noch eine Chance“, meinte 05-Präsident Thomas Hollenbach trotz sechs Zählern Rückstands auf die Nichtabstiegsplätze.

So fährt sein Team trotz der Niederlage selbstbewusst zum Derby am Samstag zum TSV Motor Gispersleben. Der siegte indes „unter Tage“: Beim HV Merkers hieß es am Ende 28:21. Sieggarant für Motor war Christoph Frost, der elfmal traf.

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