Florian Pietsch: „Wichtig ist, dass wir alle aufpassen und uns nicht anstecken.“

Ilmenau/Braunlage.  Ilm-Kreis-Sportler in Corona-Zeiten. Was sie tun, wie sie trainieren und was sie hoffen - Teil 2: Florian Pietsch (Kickelhahn Rangers Ilmenau)

Energisch in Aktion: Der Braunlager Florian Pietsch (am Puck) beim 4:5 seiner Kickelhahn Rangers Ilmenau gegen dem Meister Erfurt Mammuts.

Energisch in Aktion: Der Braunlager Florian Pietsch (am Puck) beim 4:5 seiner Kickelhahn Rangers Ilmenau gegen dem Meister Erfurt Mammuts.

Foto: René Röder

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Durch Corona ist alles anders geworden. Das gesellschaftliche Leben kommt zunehmend zum Erliegen, nicht nur der Sport. Wir erkundigten uns bei Sportlern aus Vereinen des Ilm-Kreises wie sie mit diesen Problemen umgehen.

Eishockey-Stürmer Florian Pietsch kann wie sein Bruder Tobias, der das Tor der Kickelhahn Rangers Ilmenau hütet, noch seinem Beruf nachgehen. „Ich arbeite in einem großen Feinkost- und Brotzeitgeschäft in der Braunlager Innenstadt, mein Bruder arbeitet bei einer Garten- und Landschaftsbaufirma. Wir können beide noch arbeiten, darüber sind wir sehr froh.“

Die Eishockey-Saison ist beendet. Etwas zu früh, wie Florian Pietsch meint. „Ja, dieses Wochenende hätten wir das Thüringenpokal-Turnier in Erfurt gehabt, im April wollten wir mit den Kickelhahn Rangers endlich einmal in Braunlage ein Spiel absolvieren. Das muss jetzt aufgeschoben werden.“

Die Pietsch-Brüder gehören seit anderthalb Jahren als Gastspieler für die Ilmenauer Eishockey-Cracks zum Stammpersonal. Die eigentlichen Harzer Falken aus Braunlage reisen mit ihren drei Freunden Joshua Heister, Maximilian Stadel und Maximilian Deisting zuverlässig jedes Spiel durch Deutschlands Mitte zu den Spielen der Ilmenauer. „Das soll auch nächstes Jahr so bleiben. Schade nur, dass wir uns nun vor der recht langen Pause nicht richtig verabschieden konnten. Mit solchen Umständen hat ja auch niemand rechnen können“, so Florian Pietsch.

Fit hält sich Florian Pietsch ganz bewusst, trotz seines Vollzeitjobs als Hausmeister intensiv: mit Joggen um die Häuser, Fahrradfahren, 14-Kilometer-Inline-Skating an der Rappbodetalsperre. „Wichtig ist, dass wir alle aufpassen, uns nicht anzustecken.“

Im Sommer will Florian Pietsch nun viel Zeit mit seiner Freundin, Freunden, der Familie und dem Hund verbringen. „Die kamen im Winter viel zu kurz.“ Und er hat noch großes Ziel: „Ich möchte beim Inlineskating-Marathon in Berlin teilnehmen. Wenn das diesen Sommer nicht geht, dann hoffentlich nächstes Jahr.“

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