Eishockey-Landesliga

Kickelhahn Rangers Ilmenau: Traumstart gegen Kojoten

Ilmenau.  In der Eishockey-Landesliga besiegten die Kickelhahn Rangers Ilmenau die Erfurt Kojoten mit 9:3

In der Landesliga besiegten die Kickelhahn Rangers (links Kevin Pohl gegen Erfurts Sebastian Bagans) die Kojoten mit 9:3.

In der Landesliga besiegten die Kickelhahn Rangers (links Kevin Pohl gegen Erfurts Sebastian Bagans) die Kojoten mit 9:3.

Foto: Andreas Heckel

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Nun hat die Eiszeit auch für die Kickelhahn Rangers begonnen. Und gleich mit einer Überraschung. Hatten die Ilmenauer im Vorjahr lange mit Startschwierigkeiten zu kämpfen, sie wurden erst nach einem enormen Endspurt Vizemeister, so legten sie nun gegen den großen Rivalen Erfurt Kojoten einen 9:3-Blitzstart hin.

Der war für die diesmal von Cindy Roßdeutscher gecoachten Ilmenauer umso bemerkenswerter, da es nach drei Trainingswochen auch das erste Spiel war, gegen die zuvor zweimal erfolgreichen Kojoten. Die besiegten letzte Woche Halle 1c mit 10:1, davor die Mammuts 6:3.

Schreibers Doppelschlag (7., 10.) in Vorarbeit von Lehtonen legte schnell den Grundstein. Dennoch kamen die Kojoten in doppelter Überzahl durch Krumpe zunächst heran (12.). Im Mitteldrittel wurde es dann eindeutig. Kapitän Walter legte nach Vorarbeit von Lutz und Schreiber im Powerplay zum 3:1 vor (23.), Lehtonen (27./Hackl, Walter) gelang es in Unterzahl auszubauen. Krumpe verkürzte für die Erfurter in Überzahl auf 4:2 (30.), doch die Aktionen der Ilmenauer blieben konsequent. Innerhalb nur einer halben Minute erhöhten Deisting, einer von sechs Braunlager Gastspielern, und der Deutsch-Finne Lehtonen (34.) für die Rangers vor leider nur knapp 50 Besuchern auf 6:2. Lehtonen schickte die Gäste mit seinem 7:2 nach Pass von Walter (36.) schon aussichtslos in die letzte Pause.

Das Schlussdrittel begannen die EC-Cracks dennoch sehr zielstrebig und schon schnell war innerhalb nur 38 Sekunden alles perfekt. Lutz veredelte erst eine Lehtonen-Eingabe und kurz darauf auch Walters Steilpass zum 9:2 (43.). Das dritte Tor der lauen, aber auch ersatzgeschwächten Kojoten durch Axthelm, sieben Minuten vor dem Ende, half dem Spitzenreiter dann wenig.

Die Ilmenauer sind erst am Sonntag, 1. Dezember (18.30 Uhr), wieder am Puck. Dann kommt der MEC Halle 1c nach Ilmenau.

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