Eurotrink mit gewachsenem Anspruch

Gera.  Aufsteiger SG Eurotrink hat eine starke Saison gespielt. Das 0:0 gegen Lumpzig schmerzt etwas

Grund zum Jubeln hatte man bei der SG Eurotrink in dieser Saison schon oft. Hier freuen sich Domenico Kampe, Benjamin Michaelis, Felix Dräger und Vincent Löffler (von links) über ein Torerfolg.

Grund zum Jubeln hatte man bei der SG Eurotrink in dieser Saison schon oft. Hier freuen sich Domenico Kampe, Benjamin Michaelis, Felix Dräger und Vincent Löffler (von links) über ein Torerfolg.

Foto: Jens Lohse

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Als Aufsteiger spielt die SG Eurotrink bisher eine starke Saison in der Kreisoberliga. Mit 25 Punkten ist man Tabellenfünfter.

Das sieht auch Mittelfeldspieler Domenico Kampe so. „Als Neuling können wir stolz auf unsere bisherigen Leistungen sein. Das hatten wir so nicht erwartet, zumal wir eine sehr junge Mannschaft sind“, sagt der 22-jährige Mittelfeldspieler. „Wir wollen im oberen Drittel landen, möglichst unter den ersten Vier. Die Trainingsbeteiligung ist hoch. Oft stehen 15 Spieler auf dem Platz. Wir sind willig, lernen voneinander“, sagt Domenico Kampe, der den Nachwuchs von Wismut Gera durchlief und dort auch seit vier Jahren als Übungsleiter fungiert. Seit dieser Saison zeichnet er für die Verbandsliga-C-Junioren verantwortlich und hat sich vorgenommen, als Trainer erst die C- und danach die B-Lizenz abzulegen. Die Übungsleiter-Tätigkeit hilft ihm auch als Fußballer weiter.

Die Eurotrink-Kicker haben im Team eine gute Mischung gefunden. Die Routiniers Maik Scherzer und Nico Drechsel sind nicht nur Führungsspieler, sondern lernen auch noch von den jungen Wilden, von denen viele eine gute fußballerische Ausbildung genossen haben. Trainer Jörg Fleischer gibt der Mannschaft immer wieder neue Impulse, die es umzusetzen gilt. Dass es dabei noch Defizite gibt, liege auch an der Jugend der Kicker.

Das 0:0 am Sonnabend gegen den SV Osterland Lumpzig schmerzte etwas. „Wir waren die bessere Mannschaft, hätten gewinnen müssen. Aber das Flutlicht auf dem Kunstrasen kam uns nicht wirklich entgegen. Aber trotzdem hatten wir genug Chancen, die Partie für uns zu entscheiden“, weiß Domenico Kampe, der nach Wiederbeginn selbst zwei große Gelegenheiten versiebte. „Da hat bei mir der letzte Biss, die absolute Konsequenz im Abschluss gefehlt. Aber so ist Fußball eben“, gab sich der Mittelfeldspieler selbstkritisch.

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