FC Rot-Weiß Erfurt kehrt in die Arena zurück

Erfurt.  Rot-Weiß Erfurt wird seine Heimspiele weiter im Steigerwaldstadion bestreiten. Das erste am 23. August.

Der FC Rot-Weiß Erfurt kehrt in das Steigerwaldstadion zurück.

Der FC Rot-Weiß Erfurt kehrt in das Steigerwaldstadion zurück.

Foto: Sascha Fromm

Fußball-Oberligist FC Rot-Weiß Erfurt wird seine Heimspiele in der am 15. August beginnenden Saison komplett im Steigerwaldstadion austragen. Christian Fothe, Geschäftsführer der Arena GmbH, erklärte dieser Zeitung, es seien nur noch Formalitäten zu klären.

Demnach wird Erfurt am Sonntag, 23. August, 14 Uhr gegen den FC Grimma erstmals in der angestammten Spielstätte antreten. „Wir freuen uns, wenn Rot-Weiß trotz aller Turbulenzen der Vergangenheit wieder bei uns spielt“, so Fothe.

Nach dem Regionalliga-Rückzug und dem Abstieg in die fünfte Liga war ursprünglich geplant, dass der FC Rot-Weiß seine Heimspiele auf dem Sportplatz Grubenstraße austrägt und nur zu drei, vier ausgewählten Duellen in die Arena zurückkehrt. Das ist nun hinfällig.

Vierstellige Summe an Miete, statt 205 Euro in der Grubenstraße

Während in der Grubenstraße lediglich 205 Euro an die Stadt geflossen wären, muss in der Arena eine niedrige vierstellige Summe gezahlt werden. Jedoch können hier auch höhere Einnahmen generiert werden. Franz Gerber als neuer Investor des FC Rot-Weiß sieht den Verein ohnehin im Steigerwaldstadion. „Das Stadion ist die Heimat von RWE, auch wenn es ein bisschen teurer ist. Man weiß, dass die Kosten des Stadions einiges vom Etat ausmachen. Das muss man sich leisten“, sagte er der Bild-Zeitung.

Obwohl schon in zwei Wochen die Saison beginnt, können nahezu alle Heimspiele wie im Spielplan verankert ausgetragen werden. Nur zum Derby gegen Aufsteiger FC An der Fahner Höhe am 27. September ist das Stadion belegt. „Aber da wird sich ein neuer Termin finden“, sagte Arena-Geschäftsführer Fothe.

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