FSV Martinroda auf Spielersuche

Ilmenau/Fehrenbach.  Der Fußball-Oberligist gewinnt einen Test gegen Ilmenau 10:0, verliert dann aber mit sieben Testspielern gegen Aubstadt und Bad Langensalza.

Der Martinrodaer Mamadou Diallo (links) versucht den Ilmenauer Lorenz Steinacker auszutanzen. Letztlich gibt es bei diesem Ilmkreis-Duell einen klaren Favoritensieg für den Oberligisten.

Der Martinrodaer Mamadou Diallo (links) versucht den Ilmenauer Lorenz Steinacker auszutanzen. Letztlich gibt es bei diesem Ilmkreis-Duell einen klaren Favoritensieg für den Oberligisten.

Foto: Andreas Heckel

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Unterschiedliche Welten: Unter der Woche noch im Fußball-Test gegen den Kreisoberligisten Germania Ilmenau 10:0-Sieger, zwei Tage später gegen den TSV Aubstadt aus der Regionalliga Bayern Verlierer mit 0:2. Am Sonntag gab es dann sogar ein 2:3 gegen den Verbandsligisten Preußen Bad Langensalza.

Dennoch sollte das Spiel gegen die Bayern trotz der Niederlage mit einem positivem Fazit belegt werden können. Zwischen den Spielen gegen Ilmenau und Aubstadt war beim FSV Martinroda Kraft und Ausdauer bolzen im Trainingslager nahe Heubach angesagt.

Gute Bedingungen vor 150 Zuschauern

Das Spiel gegen die Bayern hatte bei sehr guten Bedingungen – immerhin von 150 Zuschauern besucht – spielerisch einen ansprechenden Charakter. Aubstadt oft den Ball in den eigenen Reihen haltend, wirkte eingespielt und legte Spielintelligenz an den Tag. Martinroda um zunächst resolutem Absichern des eigenen Tores bedacht, ließ die Kugel mit sicheren Ballpassagen laufen. Es dauerte 20 Minuten, bis sich die Bemühungen der Bayern auch qualitativ bemerkbar machten. Ihr massives Mittelfeld, wenn auf Angriffsmodus umschaltend, zeigte besonders im Spiel über die Außen sehr gute Ansätze. In der 35. Minute gingen die Gäste durch Mittelfeldspieler Hofmann in Führung. Pusch hatte nach schönem Angriffszug die beste Möglichkeit in der ersten Halbzeit für den FSV. Bis zur Halbzeit neutralisierten sich beide Teams, wobei Aubstadt noch eine klare Chance liegen ließ.

Ähnlich das Bild in der zweiten Hälfte. Martinroda mit fast komplett neuem Personal, benötigte einige Minuten, um wieder Sicherheit in Spiel zu bringen. Unterm Strich machten es alle eingesetzten Akteure ordentlich. Janik vergab die Ausgleichschance, als Hertel ihm den Ball auflegte. Beim 0:2 durch Pitter Mitte der zweiten Halbzeit offenbarte der Gast Spielkultur.

„Anschwitzen“ für anstehendes Trainingslager

Zuvor gab es am Donnerstagabend in Ilmenau das Spiel mit dem erwartenden Ausgang, wobei der Oberligist diese Einladung zum „Anschwitzen“ für das anstehende Trainingslager in Heubach nutzte. Der Gastgeber, versuchte trotz erkennbarer Defizite zumindest zum Ehrentreffer zu kommen. Erfreulich auf Seiten des FSV, dass Rudi Müller nach sehr langer Verletzungspause wieder zum Einsatz kam.

Die Germania versuchte sich aus der Konterstellung den schnellen Ball zu spielen und hatte zwei Möglichkeiten zum Ehrentreffer durch den ehemaligem FSV-Akteur Al Zoughbi. Torwart Konjevic, ansonsten wenig beschäftigt, blieb jeweils der Sieger. Martinroda hatte das Spiel unter Kontrolle. Besonders über die linke Seite kam das Leder einige Male gefährlich vor das Gehäuse vom gut haltendem Ilmenauer Torhüter Müller. Den Ball dann die entscheidende Richtung zu geben, wurde bei den vielen Möglichkeiten verhältnismäßig oft verpasst.

Die Tore von Hertel (3), Brömel (2), Andris, Fernando (2), al Saeed und Metzmacher wurden mit Übersicht und spielerischer Note herausgespielt und vollendet.

Pusch und Fernando treffen

Am Sonntag folgte dann eine 2:3-Niederlage gegen Bad Langensalza, die unter der Woche noch 0:7 gegen Martinrodas Ligakonkurrenten Rot-Weiß Erfurt (0:4) und Wacker Nordhausen (1:7) verloren hatten. Die kämpferisch starken Preußen zeigten eine starke Vorstellung. Nach Rückstand durch Testspieler Lewandrowski(18.) drehten Martin Fiß (36.) und Dominik Finger (44./71.) die Partie. Den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich erzielt Marc Fernando (70.). „Die letzten zehn Minuten taten richtig weh“, lobte Gästetrainer Wirth das Engagement seiner Elf. Der Sieg gegen den Oberligisten sei auch „für den Kopf gut“, unterstrich der Trainer.

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