FSV Martinroda: Drittes Fünftliga-Jahr mit Trainer Nowak

René Röder
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Mit Trainer Heiko Nowak geht der FSV Martinroda ins dritte Oberliga-Jahr.

Mit Trainer Heiko Nowak geht der FSV Martinroda ins dritte Oberliga-Jahr.

Foto: René Röder / TA

Martinroda.  Fußball-Oberligist FSV Martinroda geht in die Planung für die neue Saison. Konjevic und Irwin gehen

Nach einigen Abgängen im Winter kann der FSV Martinroda nun auch mit der Gewissheit in die Planungen gehen, in einer kommenden Saison in der Fußball-Oberliga spielen zu können.

Die dann dritte Fünftliga-Saison der „Sandhasen“ wird Martinroda weiter unter Trainer Heiko Nowak (Foto) angehen, die Planungen für einen möglichen Oberliga-Neustart nach der Sommerpause längst forciert.

„Als ich im September nach Martinroda kam, habe ich mich schon auf mehr als nur fünf Wochen eingestellt.“ Bisher haben 14 Spieler ihre festen Zusagen gegeben. „Drei, vier berufsbedingte Wackelkandidaten haben wir noch, da muss noch abgewartet werden“, so FSV-Geschäftsführer Dirk Keller kürzlich.

Wieder 20 Spieler im Kader

Klar ist bereits, dass berufsbedingt mit dem 24-jährigen Philipp Konjevic nach Philipp Krug (FC Eisenach) ein zweiter Torhüter Martinroda verlässt. Sicher ist auch der Abgang von des 20-jährigen kanadischen Defensiv-Hünen Alexander Irwin, der nicht einschlug und dessen Verpflichtungen durch Corona-Sonderverfügungen auch zu aufwendig werden würde.

Schon in der eigentlichen Winter-Wechselphase verließen mit Marc Fernando, Matthias Wolfenstetter und Marcus Finn drei Spieler den Verein zum Kreisoberliga-Schlusslicht Germania Ilmenau. Max Graubner nahm nach Kreuzbandriss eine Auszeit, genau wie Rudi Müller, Franz Wiegel wechselte zum Thüringenligisten Bad Langensalza, Parick Fiur zurück zum TSV Bad Blankenburg. Neu sind die Rückkehrer Lucas Weis (Blau-Weiß Büßleben) und Tino Langhammer (FC Einheit Rudolstadt) sowie Paul Zwinkmann (eigene Zweite, zuvor Ilmenau).

Geplant ist, dass der Kader wieder bis auf 20 Spieler aufgestockt werden soll. „Gespräche laufen. Wir haben einige Spieler im Visier, aber um etwas vermelden zu können, ist noch zu früh“, so Dirk Keller, der wie sein Trainer endlich auf echtes Mannschaftstraining noch vor dem Sommer hofft. „Wir müssen zum Gruppentraining zurückkehren, auch wenn das erst im Juni gelingen sollte“, mahnt Nowak.

Eine Sommerpause wie gewohnt, wird es in diesem Jahr nicht geben können, wenn im August eine neue Saison starten soll. Die vier Wochen Vorbereitungszeit darauf reichen nach sechs Monaten ohne Training oder Spiele längst nicht mehr aus.