FSV Martinroda gegen Wacker Nordhausen: Nur ein Sieg hilft im Kellerduell

Martinroda.  Am Samstag treffen die abstiegsbedrohten Fußball-Vereine in der Oberliga aufeinander.

Die Fußballer vom FSV Martinroda wollen wieder jubeln.

Die Fußballer vom FSV Martinroda wollen wieder jubeln.

Foto: René Röder

Alles umwerfen will Heiko Nowak nicht. Der neue Trainer der „Sandhasen“ soll aber mit einer neuen Ansprache den FSV Martinroda in die Siegspur bringen. Im Kellerduell gegen Wacker Nordhausen hofft der 52-Jährige am Samstag (13.30 Uhr) bei der Premiere auf den ersten Sieg. Ebenso aber glauben auch die Gäste nach ihrem ersten Punkt gegen Halle (1:1) nun an ihren ersten Dreier. „Nur ein Sieg bringt einen in dieser Tabellensituation voran. Und die Martinrodaer werden für den neuen Trainer noch einen Schritt schneller laufen. Das wird intensiver Kampf“, weiß Wacker-Trainer Philipp Seeland.

Nordhausen will Anschluss zum Tabellenmittelfeld herstellen

Für die Nordhäuser sind es sogar doppelt entscheidende Wochen, denn nach Martinroda wartet mit Ludwigsfelde ein Aufsteiger im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark. „Wir wollen den Anschluss zum Mittelfeld herstellen“, sagt Seeland.

Personell plagen beide Trainer Sorgen. Bei Martinroda erlitt Müller eine Knorpelabsplitterung im Knie. Bei Wacker fehlen weiter Stürmer Penzler, Neuzugang Gorges und Erik Schneider, der nach seiner schweren Pokalverletzung gegen Jena überraschend schon mit dem individuellen Training beginnen konnte. Gümpel hingegen steht wieder im Kader. Für die Partie sind 420 Zuschauer zugelassen.