FSV Martinroda geht nun ins Freie

Martinroda.  Nach Hallenabschluss mit Turnier in Hildburghausen, folgen drei Trainingstage und ein erster Test am Sonnabend in Meuselwitz

Stand diesmal auf dem Feld im Blickpunkt Felix Nicolai (M.) bewies  auch Nervenstärke vom Neunmeterpunkt.

Stand diesmal auf dem Feld im Blickpunkt Felix Nicolai (M.) bewies auch Nervenstärke vom Neunmeterpunkt.

Foto: René Röder

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Zum Abschluss seiner Hallenfußball-Phase in der Wintervorbereitung, war Fußball-Oberligist FSV Martinroda am Sonntag noch einmal beim 6. XXL-Cup der Metaller in der Hildburghäuser Werratal-Halle am Start.

Zuvor hatten die Martinrodaer Verantwortlichen den Start beim Großen Rennsteig-Cup in Neuhaus am Rennweg abgesagt, auch weil die Verletzungen – so der Kreuzbandriss von Serdar Suliman in Mühlhausen – doch den Spaß am Hallenfußball etwas vermieste und zudem eine Erkältungswelle die Martinrodaer Kicker vor dem Wochenende hemmte, was auch bei Pokalverteidiger SpVgg. Geratal zur Absage für Neuhaus und Hildburghausen veranlasste.

Kurios: Den Wanderpokal, den die Gerataler im letzten Jahr mitnahmen, brachte ausgerechnet der große Konkurrent Martinroda nach Hildburghausen zurück.

Vor 240 Zuschauern ging Martinroda mit acht Spielern, darunter drei Torhütern und mit Krug und Jauch auch zwei eigentlichen Spielern der Zweiten ins Turnier. Betreut wurde das Team von Toby Metzmacher als Trainer. Im Team standen auch Habichhorst und auch der zwischenzeitlich wechselwillige Safradin ist zurück. Er will nun doch bleiben. Auf dem Feld konnten sich Nicolai, Gössinger und Krug abwechselnd beweisen. Das Team komplettierten Hoppe, Wiegel und Floßmann.

Sportlich gesehen nahm es Martinroda eher locker und schied bereits nach der Vorrunde aus. Allerdings nach durchweg knappen Ergebnissen auch ziemlich knapp als Dritter, nur einen Punkt hinter dem späteren Pokalgewinner Blau-Weiß Neustadt/Orla, der im Finale nach einem 1:1, 4:3 im Neunmeterschießen den Gastgeber Eintracht Hildburghausen besiegte. Für Martinroda blieb am Ende nur Platz sechs, da auch das Neunmeterschießen um Platz fünf gegen eine Grabfeld-Auswahl 1:2 verloren ging. Das einzige Tor gelang da ausgerechnet „Keeper“ Nicolai, der abgebrüht im Pannenka-Stil mit einem Lupfer vollendete. Zuvor gab es nur einen 4:3-Sieg über Mendhausen/Römhild und ein 2:2 gegen Neustadt/Orla. Und auch bei der 0:1-Niederlage gegen Hildburghausen hatten die „Sandhasen“ einfach kein Abschluss-Glück. Toby Metzmacher: „Es war halt in allen Spielen sehr knapp. Aber der sechste Platz entspricht nicht wirklich unseren Erwartungen.“

Dritter des Turniers wurde der FC Erfurt-Nord nach einem 3:1-Sieg über den 1. FC Sonneberg/Judenbach.

Nun geht es für den Oberligisten bereits heute ins Freilufttraining und nach drei Trainingseinheiten noch in dieser Woche – auch Mittwoch und Donnerstag – gibt es Sonnabend dann in Meuselwitz (13 Uhr) dann gleich den ersten ansprechenden Test beim Regionalligisten auf der Glaserkuppe. Da vielleicht schon mit dem ein oder anderen Testspieler. Zwei bis drei Neuzugänge soll es auch durch die Langzeitverletzungen (Pusch, Suliman, Wolfenstetter, R. Müller) geben. Auch der Libanese El Hajj wird durch ein Auslandsstipendium in den USA wohl sehr wahrscheinlich nicht mehr für Martinroda spielen. Sportchef Dirk Keller bestätigte kürzlich: „Wir sehen uns um, wollen etwas tun, brauchen Spieler, die uns sofort helfen können. Und die findet man gerade im Winter nicht so einfach“, so Keller. Insgesamt sechs Testspiele hat Trainer Robert Fischer je nach Wetterbedingungen geplant. Alternativen sind jeweils in der Woche kurzfristig statt Training möglich.

Am 1. Februar wird der FSV Martinroda in seinem schmucken Sportlerheim alle Oberliga-Konkurrenten zur obligatorischen vorbereitende Rückrunden-Staffeltagung empfangen. Vielleicht ergibt sich da ja auch noch die ein oder andere Gelegenheit.

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