FSV Martinroda verliert nach kraftraubendem Trainingslager

Martinroda.  Der Fußball-Oberligist unterliegt Bad Langensalza 2:3. Entwarnung gibt es bei Abwehrspieler Metzmacher, verletzt raus musste.

Härtetest für den FSV Martinroda und Tom Nowak (beim Kopfball): Strömender Regen beeinträchtigte die Partie.

Härtetest für den FSV Martinroda und Tom Nowak (beim Kopfball): Strömender Regen beeinträchtigte die Partie.

Foto: Andreas Heckel

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Jede Niederlage schmerzt. Auch diese. Die Truppe von FSV-Trainer Robert Fischer war richtig platt. Das war von der ersten Minute an im Martinrodaer Fußball-Testspiel gegen den Verbandsligisten Preußen Bad Langensalza zu sehen. Am Ende verlor der Gastgeber mit 2:3 (1:2).

Nicht nur physisch waren die Spieler in diesen Tagen bis an ihre Grenzen gegangen, auch die Aufmerksamkeit zum Erfassen von Spielsituationen war merklich herab gesetzt. Und noch bevor es in den heimischen Sportpark ging, standen zwei 60-minütige Einheiten am Vormittag auf dem Plan.

Leerer Tank beim Gastgeber

Bad Langensalza, unter der Woche beim neuen Ligakonkurrenten Wacker Nordhausen (1:7) und zuvor bei Rot-Weiß Erfurt (0:4) unterlegen, machte einen frischeren Eindruck, spielt aggressiv gegen den Ball und nutzte die Fehler bei den vielen Ballverlusten aus. Martinroda startete schwerfällig, leistete sich schon in den ersten fünf Minuten drei dicke Fehlabspiele am eigenem Strafraum. Diese wieder zu korrigieren, war umso kraftraubender bei fast leerem Tank.

Testspieler Lewandrowski, der einen guten Eindruck vermittelte, brachte den FSV nach Zuspiel von der Grundlinie in Führung (18.). Danach verhinderte Torhüter Arnold mehrmals das 2:0. Nowak sowie Wiegel und Janik, konnten den Schlussmann ebenfalls nicht überwinden. Ein Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte behielt dann nur Fiß im Auge. Zunächst überlistete er Kloska, um dann Torwart Konjevic zu überlupfen – 1:1.

Entwarnung bei Metzmacher

Kleiner Schockmoment dann in der 37. Minute, als Metzmacher unkontrolliert nach Luftkampf zu Boden ging. Mit gewaltigem Brummschädel verließ der bis dahin auffällig agierende Abwehrspieler den Platz. „Er hat eine leichte Gehirnerschütterung“, gibt Trainer Robert Fischer Entwarnung, der das 1:2 von Finger ansehen musste. Sein Riecher nach einem Freistoß nutzte der Langensalzaer im zweiten Versuch gegen drei Martinrodaer, die den Rückstand hätten verhindern können (45.).

Martinroda fand in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel und bestimmte die Szenerie. Fernando nach Ablage von Zimmermann glich mit dem Kopf folgerichtig aus (70.). Mit Körpereinsatz erkämpfte sich danach wiederum Finger den Ball und vollstreckte aus zwölf Metern unhaltbar für Konjevic zum 2:3-Endstand (73.). Ein Aufbäumen war da, jedoch verpassten Fernando und Al Saeed den Ausgleich.

Der nächste Test für den FSV Martinroda ist bereits am Mittwoch geplant. Dann ist 19 Uhr Traktor Teichel zu Gast.

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