Volleyball-Thüringenliga

Für die SG Eisenach/Herleshausen ist ein Sieg Pflicht

Die Volleyballer der SG Eisenach/Herleshausen haben erneut Heimrecht. Sie wollen Primus VC Gotha II ärgern und gegen Gera unbedingt gewinnen.

Mindestens einen Sieg wollen die  Männer der SG Eisenach/Herleshausen am Samstag in eigener Halle bejubeln.  

Mindestens einen Sieg wollen die Männer der SG Eisenach/Herleshausen am Samstag in eigener Halle bejubeln.  

Foto: Mike El Antaki

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Sieben Tage nach der Gefühls-Achterbahnfahrt in der Werner-Aßmann-Halle stehen für Volleyball-Thüringenligist SG Eisenach/Herleshausen am Samstag die nächste Heimspiele an. Diesmal wird wieder in der wesentlich niedrigeren „Puppenstube“ in der Ziegeleistraße gespielt. Um 13 Uhr treffen die Gastgeber zunächst auf den souveränen Tabellenführer VC Gotha II, anschließend auf den Geraer VC.

Der Überraschungs-Thüringenmeister von 2017 ist längst in der Normalität und im Mittelmaß der Liga angekommen. Nachdem bei den beiden Fünf-Satz-Duellen vorige Woche nur überschaubare drei Zähler heraussprangen, steht die Spielgemeinschaft unter Druck, denn auf Abstiegskampf war die Saisonmarschroute eigentlich nicht ausgelegt. Viel wurde unter der Woche analysiert und nach den Möglichkeiten gut trainiert (am Donnerstag mit 15 Spielern).

Im Derby gegen Gothas Reserve sind die Rollen klar verteilt. David und Goliath stehen sich gegenüber. In der vergangenen Saison, da standen sich beide Teams zum Auftaktmatch gegenüber, waren die Vorzeichen noch ganz anders, lieferten sich Eisenach und Gotha ein Spiel auf Biegen und Brechen (2:3) vor einer tollen Kulisse dazu. Doch diesmal ist der amtierende Landesmeister – vorige Saison verzichtete man auf den Aufstieg – noch dominanter. In den fünf Matches gaben die Gothaer erst einen Satz ab. Kann die SG in dieser Begegnung nichts verlieren, sondern nur gewinnen, ist sie gegen den Geraer VC zum Siegen verdammt. Laufkundschaft sind die Ostthüringer trotz ihres Tabellenplatzes (Achter mit fünf Punkten aus vier Partien) allerdings nicht. „Wir können nur als Mannschaft und mit absolutem Willen etwas reißen“, sagt Spielertrainer Richard Horleck.

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