Fußball: „Alle haben bestens mitgezogen“

Naumburg.  Die Sondershäuser Verbandsliga-Fußballer zeigen im Trainingslager unter Wettkampfbedingungen großes Engagement.

In Naumburg absolvierten die Sondershäuser ihr Trainingslager.

In Naumburg absolvierten die Sondershäuser ihr Trainingslager.

Foto: Enrico Leifheit

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Drei Tage lang ging es hoch und runter, rechts und links, vor und zurück. Die Thüringenliga-Fußballer von Eintracht Sondershausen haben sich am Wochenende auf die schwere Rückrunde im Ligabetrieb im alljährlichen Trainingslager vorbereitet. Denn der Start der Rückrunde kommt mit großen Schritten näher. Damit die Sondershäuser nichts mit dem Abstieg zu tun haben, wird jede freie Minute genutzt, um zu trainieren.

Erschwerend kommt hinzu, dass ab sofort nicht mehr auf dem Göldner gespielt werden kann. Der Ausweichplatz bei der SG Berka ist organisiert, aber immer noch etwas anderes, als in der gewohnten Heimspielstätte aufzutreten.

Die Mannschaft ist wieder zurück und Trainer Enrico Leifheit zieht ein positives Fazit: „Das war sehr ordentlich. Alle haben bestens mitgezogen. Insgesamt haben wir vier schweißtreibende Einheiten gehabt. Und da ging es auch dahin, wo es weh tut.“ Vor allem wurden im Spielerischen Akzente gesetzt. Das Umgehen mit dem Ball stand für Leifheit an vorderster Stelle.

„Athletisch haben wir bereits zu Hause jede Menge getan, das hätte wenig Sinn gemacht. Ich fahre auch nicht in ein Trainingslager, um im Kraftraum Gewichte zu stemmen“, erklärt Leifheit seinen Trainingsplan. Zudem war ihm wichtig, dass nicht unzählige Spielformen durchgespielt wurden, sondern ein paar wenige, die dann aber auch sitzen müssen. Feinheiten. Die 17 Jungs, die mit waren, zeigten sich wissbegierig und engagiert. Der Konkurrenzkampf ist eröffnet, wie Leifheit es bezeichnete. Durch Umstellungen in der Mannschaft, ist das Team nicht mehr so ausrechenbar wie zuvor, gibt Leifheit einen minimalen Einblick und verwies darauf, dass Eintracht Sondershausen immer für Überraschungen gut ist.

Treuse leitet Training

Neben den sportlichen Aktivitäten, sollte der Spaß ebenso nicht zu kurz kommen. „Wir haben genauso viel gelacht wie geschwitzt. Das ist natürlich auch wichtig“, so Leifheit, der in dieser Woche im Urlaub ist und die zwei Trainingseinheiten an Kapitän Sebastian Treuse übergeben hat. „Ich möchte vier Einheiten pro Woche haben. Zweimal wird trainiert und am Wochenende werden wir zweimal spielen“, geht für Leifheit das Schwitzen weiter.

Spiel, Spaß und Spannung sind dabei garantiert. Testspielgegner sind: Union Mühlhausen und Wacker Gotha. Zwei starke Gegner, die gut ins Schema passen.

Neben den gesamten Trainingsinhalten geht der Blick für Leifheit in Richtung Spielbetrieb. Noch sind knapp drei Wochen Zeit. Doch dann geht es bei Wismut Gera wieder um Punkte. Wer sich noch an das Hinspiel erinnern kann, weiß, dass da etwas gutzumachen ist (3:7-Niederlage). Trotz des zehnten Platzes wird Leifheit nicht nervös.

„Wir haben ein Polster zu den Abstiegsrängen. Mich stört nicht die Platzierung in der Tabelle, sondern eher, wie wir die letzten Spiele hergeschenkt haben, Heiligenstadt mal ausgenommen. Es waren viele unnötige Niederlagen dabei. Wir wollen befreit aufspielen, uns nicht mit der Tabelle beschäftigen und unsere Spiele im Optimalfall gewinnen. Zu verbessern gibt es immer etwas, ob ich Erster oder Letzter bin. Nur Sorgen mache ich mir um unsere Situation nicht. Ich bereite mich aber akribisch auf das Anstehende vor. Denn genau das ist meine Aufgabe“, stellt Coach Leifheit klar.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.