FC Rot-Weiß-Kapitän vor Rückkehr in die Mannschaft

Erfurt  Der Rot-Weiß-Mittelfeldspieler Kaffenberger ist nach einer Knöchel-Operation auf einem gutem Weg.

Marcel Kaffenberger.

Marcel Kaffenberger.

Foto: Sascha Fromm

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Thomas Brdaric weiß, er kann mit seiner Mannschaft in Erfurt nur dann wieder auf mehr Unterstützung in der Stadt rechnen, wenn sich auch seine Profis mit der Region identifizieren. Genau deshalb spazierte der Trainer des FC Rot-Weiß dieser Tage mit seinen Spielern bei einem Stadtrundgang durch die City, besuchte das Rathaus und weilte am Montag im Dom.

Nun aber steht beim Fußball-Regionalligisten wieder die Spielkultur im Vordergrund. In den beiden Tests gegen die Drittligisten FSV Zwickau am heutigen Mittwoch sowie den Halleschen FC (Samstag, 14 Uhr, Steigerwaldstadion) kommt es aber nicht unbedingt auf die Ergebnisse an, sondern vielmehr auf die Leistung eines jeden einzelnen Spielers und seine Entwicklung. „Jeder bekommt genug Einsatzzeiten. Wir werden uns nach den beiden Tests hinsetzen und genau analysieren“, sagte Brdaric mit Blick auf den heißen Kampf um die Stammplätze.

Ungewissheit um Erfurter Binde: Rot-Weiß-Kapitän droht zum Saisonstart der Ausfall

Dabei zuschauen muss Kapitän Marcel Kaffenberger – vorerst. Nach seiner Knöchel-Operation im April kämpft sich der 25-Jährige gerade wieder in den Kader, wird laut Brdaric in der kommenden Woche wieder ins das Mannschaftstraining einsteigen und soll dann die Belastungen kontinuierlich steigern. Ob der Mittelfeldspieler bis zum Saisonstart am Samstag, 27. Juli, bei Viktoria Berlin wieder dabei ist, ließ der Trainer offen. „Man darf nicht vergessen, dass Marcel in den vergangenen Jahren mehrfach verletzt war. Wir werden ihm überhaupt keinen Druck machen“, sagte Brdaric.

In den beiden Tests gegen Zwickau und Halle fehlt auch der kroatische Verteidiger Petar Lela, der umgeknickt war und nun noch eine Woche pausieren muss. Offensivmann Morten Rüdiger, der zu Wochenbeginn ein individuelles Training absolviert hat, will dagegen nach seinem Nasenbeinbruch mit einer Gesichtsmaske auflaufen.

Beim Freundschaftsspiel in Weißensee wird beim FSV Zwickau unter anderem der Ex-Erfurter Christopher Handke fehlen. Der 30-Jährige, der von 2004 bis 2011 beim FC Rot-Weiß spielte und im Sommer vom Zweitliga-Absteiger 1. FC Magdeburg zu den Sachsen wechselte, muss nach einem Muskelfaserriss in der rechten Wade noch pausieren.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren