Fußballschiedsrichter Michael Fricke im Verband eine feste Größe

Hartmut Gerlach
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Michael Fricke

Michael Fricke

Foto: Hartmut Gerlach

Allmenhausen.  Der Allmenhauser kümmert sich im Nordthüringer Fußball-Fachausschuss um die Öffentlichkeitsarbeit.

Er schreibt meist über andere und tritt dabei oft in den Hintergrund. Grund genug, einmal den Vorsitzenden des Öffentlichkeitsausschusses des Kreisfußballausschusses Nordthüringen (NTKFA) vorzustellen. Michael Fricke – vom „freien Mitarbeiter“ zum gewählten Pressewart. Michael Fricke kam erstmals 2006 mit dem KFA Kyffhäuserkreis in Kontakt. Denn in diesem Jahr legte der seit der Jugend aktive Fußballer seine Schiedsrichterprüfung ab. Auch noch 15 Jahre später pfeift er Spiele in der Kreisoberliga.

Ab 2008 wirkte er in der Kreis-Fußball-Leitung des Kyffhäuserkreises mit. Er sei zunächst so etwas wie ein „freier Mitarbeiter“ gewesen, sagt er. Klar, dass ein Mann mit seinen Fähigkeiten die Betreuung der Internetseite „aufgedrückt“ bekam. Denn der 37-jährige verheiratete Vater zweier Töchter im Alter von vier und sechs Jahren, arbeitet seit 2006 nach einem Informatikstudium in Leipzig als Projektleiter für ein hessisches Softwareunternehmen.

Als die Strukturreform im TFV vollendet wurde und dabei aus den Kreisen Nordhausen und Kyffhäuser der Fußballkreis Nordthüringen entstand, gehörte Michael Fricke nach der Wahl nun auch ganz offiziell dem KFA an. Angesprochen worden sei er von Jörg Steinmetz, der heute stellvertretender Vorsitzender im KFA ist und so wie der Mann für die Öffentlichkeitsarbeit sein Zuhause in Allmenhausen hat. Fricke wohnt nach einigen Jahren in Griesheim bei Darmstadt und einer Zwischenstation in Bad Langensalza seit 2017 wieder im Ortsteil von Ebeleben im Kyffhäuserkreises.

Zu den Zielen in seiner Funktion im KFA befragt, antwortet er: „Die Aufgabe eines Pressewartes entfernt sich immer mehr von den klassischen Printmedien. Vieles passiert online und auf den Internetseiten. Ich würde mich aber freuen, wenn es in der Presse weder mehr Lokales geben würde.“

Bezogen auf die mittelfristigen Aufgaben in seiner Funktion fügt Fricke hinzu: „Unsere Homepage ist ja auch schon ein paar Jahre alt. Da muss der nächste Schritt gegangen werden. So zum Beispiel, dass sie auf allen mobilen Geräten praktikabel genutzt werden kann. Die Verlinkung zu den sozialen Medien haben wir bereits. In Zukunft wollen wir auch nach Portalen schauen, die vor allem die Jugend ansprechen.“

Über Langeweile kann Michael Fricke nicht klagen. Denn neben den beiden Ehrenämtern im Sport als Vorsitzender des Öffentlichkeitsausschusses und Schiedsrichter mischt er noch in der Politik als Mitglied im Ortsbeirat der Gemeinde mit. So wie die Funktion im KFA ist er hier keineswegs ein „freier Mitarbeiter“.