Geraerinnen besiegen sogar den FC Carl Zeiss Jena

Gera.  Futsal: Gastgeber FFC Gera gewinnt ungeschlagen die Zwischenrunde der Thüringer Meisterschaft in der Panndorfhalle

Bei der Zwischenrunde der Thüringer Futsal-Meisterschaft der Frauen in der Panndorfhalle besorgt Sabine Schäfer (r.) vom FFC Gera das 2:0 gegen den VfB Oberweimar.

Bei der Zwischenrunde der Thüringer Futsal-Meisterschaft der Frauen in der Panndorfhalle besorgt Sabine Schäfer (r.) vom FFC Gera das 2:0 gegen den VfB Oberweimar.

Foto: Jens Lohse

Schon vor dem letzten Spiel der Zwischenrunde der Thüringer Futsal-Meisterschaft gegen den FC Carl Zeiss Jena hatten sich die Frauen des FFC Gera für das Finalturnier am Sonntag in Bad Berka qualifiziert.

Zumindest hätte man sich eine Niederlage mit vier Toren leisten können, um vor der SG Eisenberg zu bleiben. Doch die Mannschaft von Trainer Christoph Blaurock wollte mehr. Auch gegen die Zeiss-Kickerinnen spielte man mutig auf. Bereits nach 14 Sekunden jubelte der eigene Anhang auf der Tribüne erstmals lautstark. Alina Schmidt tunnelte die Jenaer Torfrau Julia Gornowitz und sorgte so für das frühe 1:0. Auch das zweite Tor ließ nicht lange auf sich warten. Noch in der eigenen Hälfte startete Lea Friedemann zum Alleingang und war per Heber erfolgreich - 2:0.

Der FC Carl Zeiss versuchte alles, fand gegen die kampfstarken Geraerinnen aber keine Mittel, zumal man die wenigen klaren Chancen leichtfertig vergab.

Mit dem 2:0-Erfolg sicherte sich der FFC den Gruppensieg. „Wir haben etwas holprig begonnen, dann aber mit einer Leistungssteigerung aufgewartet. Der Teamgeist hat gestimmt. Der Sieg gegen Thüringenliga-Spitzenreiter Carl Zeiss Jena war dann das i-Tüpfelchen auf unsere Leistung. Das hatte ich so nicht erwartet“, so Geras Trainer Christof Blaurock.

Mit einem 0:0 gegen die SG Eisenberg waren die FFC-Frauen ins Turnier gestartet. Gegen die SG Merxleben sorgten Pia Reuther und Sabrina Fichtler per Doppelpack für eine 3:0-Führung. Das Gegentor zum 3:1-Endstand konnten die Geraerinnen verschmerzen.

Der VfB Oberweimar erwies sich wie in der Vorwoche bei der Vorrunde in Saalfeld als harte Nuss. Im Gegensatz zum damaligen 0:0 traf der FFC diesmal jedoch zweimal ins Schwarze. Alina Schmidt nach einem Einspiel von Sabrina Fichtler und Sabine Schäfer sorgten für den 2:0-Erfolg.

Zum Team gehörten neben den Torschützinnen noch Torfrau Denise Werner, Justine Schlebe und Nele Pleininger.

Gemeinsam mit dem FC Carl Zeiss Jena fährt man nun zur Endrunde nach Bad Berka, bei der man am Sonntag ab 10 Uhr auch auf zwei Mannschaften des 1. FFV Erfurt, den SV 1921 Walldorf, den 1. FFC Saalfeld sowie Gastgeber FC Einheit Bad Berka trifft.