Gothaer reisen mit breiter Brust nach Mainz

Gotha.  In der 2. Bundesliga peilen die Blue Volleys Gotha beim Tabellendreizehnten TGM Mainz-Gonsenheim einen Auswärtssieg an.

Die Gothaer Zweitliga-Volleyballer wollen am Samstag auch in Mainz jubeln.

Die Gothaer Zweitliga-Volleyballer wollen am Samstag auch in Mainz jubeln.

Foto: Niklas Kubitz

Nach dem eindrucksvollen Auftritt der Gothaer im Heimspiel am vergangenen Samstag gegen den VC Dresden und nunmehr drei Siegen in Folge gehen die Zweitbundesliga-Volleyballer der Residenzstadt sehr selbstbewusst in die Begegnung beim Tabellendreizehnten TGM Mainz-Gonsenheim. Zumal die Rheinland-Pfälzer in dieser Saison noch ihrer Form hinterherlaufen. Nur ein Sieg gegen das Nachwuchsteam der VolleyYoungStars Friedrichshafen steht dabei auf der Habenseite, dafür aber schon sieben Niederlagen auf der Negativseite. Allerdings hatten die Mainzer erst drei Heimspiele, weil die Begegnungen zu Hause gegen Delitzsch und Kriftel Coronaauflagen zum Opfer fielen.

In den letzten Spielen hatten die Mainzer Probleme in der Annahme und auch der Angriff erreichte nicht die erhoffte Durchschlagskraft. Dennoch sollten die Gothaer in Mainz, trotz ihrer vermeintlichen Favoritenrolle, hellwach und hochmotiviert auftreten. Zu unterschätzen sind die Gastgeber nämlich keinesfalls. Da ist zum Beispiel die 2:3 Niederlage der Blue Volleys im Vorjahr und auch die Tatsache, dass die TGM in allen bisherigen Saisonspielen zumindest einen Satz gewonnen hat und zum Beispiel gegen starke Karlsruher bis in den Tie-Break kam.

Die Mainzer sind ein Team mit einer guten Feldverteidigung, ein Umstand der den Gothaern gegen andere ähnliche Gegner gelegentlich schon zu schaffen machte. Aufpassen müssen sie zudem auf den gefährlichen Außenangreifer Reinhardt und Spielertrainer Lohmann im Mittelblock. Trotzdem gilt, wenn die Blue Volleys noch etwas an Konstanz in ihrem Spiel zulegen können und ihre vorhandene Stärke in Angriff und Block ausspielen, sollte ein Sieg in Mainz machbar sein.

Hannes Maisch fällt aus

Auch für Gothas Trainer Jonas Kronseder ist deshalb das erklärte Ziel, drei Punkte aus Mainz mitzunehmen. Verzichten muss er gemäß der Absprachen auf den zuletzt starken Zuspieler Hannes Maisch, so dass der Coach selbst hinter Rein als zweiter Zuspieler bereit steht. Mit einem weiteren Sieg jedenfalls, würde Gotha noch dichter an das Führungsquintett der Liga heranrücken und hätte sich außerdem zusätzliches Selbstvertrauen vor den danach anstehenden schweren Aufgaben gegen Schwaig und in Karlsruhe geholt.

Stand jetzt wird das Spiel der Gothaer in Mainz (Spielbeginn Samstag um 19.30 Uhr) nicht als Livestream übertragen, so dass für die Gothaer Volleyballanhänger nur der Liveticker auf der DVL-Seite bleibt.