Handball: Schwung mitgenommen, Bock umgestoßen

Sonneberg.  Arterns Handballer zeigen in Sonneberg zum Ende hin eine gute Leistung und gewinnen erstmals auswärts. 30:25 gegen den Sonneberger HV II.

Mirko Hasl, hier im Spiel gegen den HSC Erfurt, traf in Sonneberg dreimal.

Mirko Hasl, hier im Spiel gegen den HSC Erfurt, traf in Sonneberg dreimal.

Foto: Henning Most

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Es sollte endlich der erste Auswärtssieg her. Und der wurde es auch. Mit 30:25 gewann der HV Artern in der Verbandsliga beim Sonneberger HV II. Verzichten mussten die HV’ler jedoch auf Nico Zimmermann und Stefan Frömer. Aber auch auf das Trainergespann Heike Schuster und kurzfristig noch auch Co-Trainer Olaf Holstein. Somit übernahm Marcel Grolle das Kommando. Auch die Sonneberger hatten mit Probleme im Kader zu kämpfen und konnten gerade mal sechs Feldspieler und zwei Torhüter stellen.

Den Anfang bestimmten aber eindeutig die Hausherren und Artern zeigte sein Auswärtsgesicht. Schnell lagen die Gäste mit 0:2 und 2:6 hinten. Eine Abwehrumstellung in die 5:1-Formation sollte die Kreise der Gastgeber im Angriff unterbinden. Diese Umstellung sollte sich vorerst bezahlt machen und beim 7:7 durch Christian Stietzel in der 22. Minute war der Rückstand wieder egalisiert. So ging es bis zur Pause, da stand es 12:12.

Alles war möglich in den zweiten 30 Minuten. Wiederholt zeigten die Arterner eine schwache Anfangsleistung. Das Bild schien das selbe der ersten Hälfte zu sein. Immer wieder fanden die Sonneberger ihren Kreisläufer und konnten vorlegen. Es dauerte bis zur 49. Minute, bis die Arterner erstmals selbst die Oberhand hatten. Michál Bohne war es, der mit elf Treffern wieder mal der erfolgreichste Schütze der Arterner war. Diese Führung gaben die Gäste bis zum Ende auch nicht mehr her. Und es wurde mit fünf Toren Unterschied sogar recht deutlich, was den Spielverlauf nicht richtig widerspiegelt.

Auch wenn die Arterner nicht das volle Potenzial ausgeschöpft haben, war es lobenswert, dass man sich nicht wie so oft aufgegeben und mannschaftlich bis zum Ende gekämpft hat. „Wir haben uns sehr schwer getan gegen die Sonneberger, die nur mit sechs Feldspielern angetreten waren. Wir haben ohne Druck auf die Abwehr gespielt, technische Fehler waren wieder zu häufig. In der zweiten haben wir dann ab der 45. Minute angefangen, Handball zu spielen und konnten dann die Sonneberger mit Kontern überrennen“, so ein zufriedener Interimscoach Marcel Grolle. Artern festigt damit den dritten Platz.

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