Acht Spielerinnen vom Thüringer HC kämpfen um WM-Tickets

Erfurt  Acht Frauen vom Handball-Pokalsieger Thüringer HC kämpfen mit ihren Nationalmannschaften in den kommenden Tagen um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Japan (30. November bis 15. Dezember).

Emily Bölk (vorne im weißen Trikot) und Meike Schmelzer (links) vom Thüringer HC jubeln.

Foto: Marijan Murat/dpa

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Meike Schmelzer, Ina Großmann, Emily Bölk und Alicia Stolle gehören zum Kader der deutschen Auswahl, die am Sonntag in Koprivnica (16 Uhr) sowie am kommenden Mittwoch, 5. Juni, in Hamm (18.45 Uhr, live auf Sport1) im Play-Off-Duell gegen Kroatien um mehr als nur die WM spielt. Nur bei der Weltmeisterschaft kann sich die Mannschaft für die Olympischen Spiele 2020 qualifizieren.

„Wer die Bedeutung der WM-Playoffs nicht erkannt hat, gehört auch nicht ins Nationalteam. Wir alle wollen zur WM“, sagte Bundestrainer Henk Groener, der nach der verpatzten Heim-Weltmeisterschaft 2017 mit dem Achtelfinal-Aus die Mannschaft übernahm und wie Qualifikations-Gegner Kroatien einen Umbruch eingeleitet hat.

„Wir haben bei der EM gezeigt, dass wir in der Lage sind, auch Weltklasse-Mannschaften zu schlagen. Daran wollen wir anknüpfen. Ich habe ein gutes Gefühl und bin sicher, dass wir das Ticket ziehen werden“, sagte Nationalspielerin Bölk.

Vom Thüringer HC kämpfen zudem Jovana Sazdovska mit Mazedonien gegen Slowenien und Josefine Hubert mit der von THC-Cheftrainer Herbert Müller trainierten Auswahl von Österreich gegen Ungarn um die WM.

Die beiden Neuzugänge Mikaela Mässing mit Schweden gegen die Slowakei sowie die Spanierin Almundena Rodriguez gegen Island spielen ebenso um die WM-Fahrkarte.

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