Das Schlusslicht bleibt in der Jahnsporthalle hängen

Arnstadt.  Motor Arnstadt/Plaue unterlag auch im Kellerduell gegen Ziegelheim

Vincent Barthel (M./gegen Steffen Moritz/l. und Robert Kühnert) war nicht nur wegen seiner acht Treffer bester Arnstädter. Für einen Sieg reichte es dennoch nicht.

Vincent Barthel (M./gegen Steffen Moritz/l. und Robert Kühnert) war nicht nur wegen seiner acht Treffer bester Arnstädter. Für einen Sieg reichte es dennoch nicht.

Foto: René Röder

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Zwei Spiele in nur zwei Tagen im Pokal gegen Bad Blankenburg und nun mit dem Kellerduell gegen Ziegelheim, dem so viel Bedeutung eingeräumt wurde, das war das doch etwas viel für das sportlich angeschlagene Tabellenschlusslicht Motor Arnstadt/Plaue. Statt einem Sieg gegen den Vorletzten, gab es eine doch deutliche 25:33-Niederlage und statt vom Tabellenende wegzukommen, wird es nun im neuen Jahr immer schwerer, die Klasse wirklich zu halten.

Aber genau das plant man jetzt in Arnstadt. „Wir sind auf der Suche nach Verstärkungen. Dafür gab es vom Vereinsvorstand grünes Licht. Nun müssen wir noch die richtigen Leute finden, die uns auch helfen können“, so Motors Handballchef Hendrik Möller. Gebraucht wird ein starker Linkshänder ein echter Führungsspieler und irgendwie auch ein lautstarker Abwehrchef. Mitten in der Saison ist das nicht leicht. Doch Signale gibt es. Mit einer Reihe Spielern laufen Gespräche. Zwei haben sich für Arnstadt schon entschieden, jetzt muss die Mannschaft das noch absegnen. Ins Tor möchte Sven Hilger zurückkehren. Und aus Zella-Mehlis hat sich der Mazedonier Vasco Josifoski für Motor bereits entschieden. Auch Martin Hanták will aus Werratal gern zurück, macht das aber vom Verbleib seiner Freundin beim Volleyball-Bundesligisten Suhl abhängig. Nun muss man abwarten.

Das Spiel zeigte die Defizite erneut deutlich auf. Die liegen einfach vordergründig im Abschluss. Arnstadt begann gut, führte 2:0. Bis zum 11:11 (22.) „war es ein Spiel absolut auf Augenhöhe, danach haben wir uns zu sehr von der Routine der Ziegelheimer beeindrucken lassen“, so Trainer Michael Hüttner.

Es blieb auch nach dem Wechsel zunächst knapp. Doch dann ab der 35. Minute ein erster Zweiminuten-Hänger. Ziegelheim schoss vom 18:19 auf 18:23 davon, weil vorn bei Motor zwar mehrfach der Pfosten, aber nicht mehr das Tor getroffen wurde. Noch heftiger war das nach dem 23:28 des spritzigen, aber oft auf sich allein gestellten Barthel (51.). Acht Minuten mit neun Fehlwürfen und zwei Pfostenschüssen, kein Arnstädter Tor. Mühelos entkam Ziegelheim zum 23:32 (59.). Klar das war es im Kellerduell.

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