Hoffnung auf Eissaison bei Ilmenauer Eiskunstläufern bleibt

Ilmenau.  Eiskunstlauf-Talente der beiden Ilmenauer Vereine Eissportclub und durften erstmals wieder auf das Eis

Erstes Mannschaftstraining: Erst stand für die ECI-Talente die Athletik an, dann ging es endlich auch wieder auf das Eis.

Erstes Mannschaftstraining: Erst stand für die ECI-Talente die Athletik an, dann ging es endlich auch wieder auf das Eis.

Foto: Birgit Röseler-Hering

Anders, als in anderen Kreisen konnten in der abgelaufenen Woche die kreiseigenen Sporthallen und Sportplätze von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wieder genutzt werden. So auch die Ilmenauer Eishalle. Dort ist längst das Eis aufgebracht und die Halle ist für den Freizeit- und Vereinssport vorbereitet. Seit Montag vor einer Woche nutzten das zunächst die Eiskunstlauf-Talente der beiden Ilmenauer Vereine EC Ilmenau und Eiskunstlaufgemeinschaft mit ihren Kleinsten Aktiven.

Die Freude war riesig und genauso groß war auch die Disziplin untereinander. Dennoch muss beim Training im Moment noch sehr viel improvisiert werden. Birgit Röseler-Hering, die Trainerin beim Eissport-Club Ilmenau: „Momentan ist alles in kleine Gruppen aufgeteilt, da wird mehr Eisgelaufen, als wirklich an Elementen geübt. Das geht nicht anders, da wir sonst mit den Trainingszeiten nicht hinkommen würden. Es will ja schließlich jeder wieder auf das Eis gehen.“ Bei 34 Nachwuchs-Läufern von Anfängern bis zu Leistungsorientierten nicht ganz leicht. Einmal in der Woche darf jede Gruppe vorerst nur auf das Eis.

Nebenher wird so intensiv trainiert, viel im Freien rund um die Halle. Läufe, Gymnastik und Athletik stehen dann auf dem Programm. „Wir wollen das Wetter noch nutzen gut vorbereitet sein, wenn es wieder richtig losgehen sollte“, so Birgit Röseler. Die Hoffnung, dass es doch noch eine Eissaison mit Wettkämpfen geben kann, bleibt.