Ilmenauer Fehlstart rebellisch böse bestraft

Waltershausen.  Eishockey-Landesliga: Kickelhahn Rangers in Waltershausen überraschend nur 4:6.

Ice-Rebelle und Goalgetter Phillip John (M./attackiert von Moritz Schreiber) und besiegelte die Ilmenauer 4:6-Niederlage.

Ice-Rebelle und Goalgetter Phillip John (M./attackiert von Moritz Schreiber) und besiegelte die Ilmenauer 4:6-Niederlage.

Foto: René Röder

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Der Auftakt ihres Doppelwochenendes ist für die Eishockey-Cracks der Kickelhahn Rangers eher überraschend danebengegangen. In der halboffenen Eishalle in Waltershausen unterlagen die Ilmenauer am Sonnabend mit 4:6 (2:0, 2:2, 2:2).

In einer umkämpft wie ausgeglichenen Partie war Ilmenaus Fehlstart schon entscheidend. Das von Cindy Roßdeutscher in Abwesenheit von Jan Rudorfer betreute Team lag bereits nach fünf Minuten mit 0:2 hinten. Erst Köberich (3.), dann Pilz setzten den Puck in das Pietsch-Gehäuse und brachten die Ice Rebells so schnell in Vorteil. Die Rangers waren geschockt, fanden nach enorm langer Spielpause – sie hatten zuvor erst zwei Spiele seit Oktober absolviert – nur schwer ins Spiel und konnten ihre Überzahlsituationen zwischen der siebenten und 13. Minute nicht nutzen.

Selbst in doppelter Überzahl war das Waltershäuser Tor wie vernagelt. So kam es zu Beginn des Mitteldrittels noch dicker. Der Ex-Martinrodaer und Arnstädter Fußballer Phillip John schob auf Vorarbeit des ehemaligen RWE-Torhüters Rainer Behnke zum 3:0 ein (21.). Zehn Minuten dauerte es bis Nix der Anschluss gelang, Pohl hatte für ihn aufgelegt. Doch die Freude hielt nicht einmal eine Minute. Wieder nutzte Pilz eine Lücke in der Ilmenauer Deckung und erhöhte auf 4:1 (32.). Die Spannung hielt: Pohl, diesmal von Nix bedient, verkürzte auf 4:2 (34.), doch mehr gelang zunächst nicht.

Auch im Schlussdrittel war alles drin. Doch wieder ärgerte Pilz die Ilmenauer, vollstreckte gegen den nun ins Tor gewechselte Mac (51.) und kurz darauf machte John eigentlich schon alles mit dem 5:2 perfekt (53.). Da half es auch nicht mehr, dass die Ilmenauer in ihrem furiosen Endspurt durch Pohl (55./Nix, Schreiber) und nach Pass von Lehtonen durch Nix (59.) jeweils im Powerplay noch auf 4:6 herankamen. Gestern gegen die Hurrican-V2 aus Erfurt (4:7) lief es nicht besser.

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