Jan Zablowski hofft auf Platz zwei mit dem Tabarzer SV

Bad Tabarz.  Tischtennis-Thüringenligist Tabarzer SV hat auch in der einfachen Runde hohe Ziele.

Jan Zablowski (links) überzeugt beim Tabarzer SV im mittleren Paarkreuz mit einer 7:2-Bilanz.

Jan Zablowski (links) überzeugt beim Tabarzer SV im mittleren Paarkreuz mit einer 7:2-Bilanz.

Foto: Stefan Dietl

Durch die Entscheidung des Thüringer Tischtennis-Verbandes, die Ligen in einer „einfachen Runde“ zu Ende zu bringen – sprich nur die Vorrunde auszuspielen – ergibt sich in der Thüringenliga ein neues, sehr interessantes Bild. Denn mit dem Post SV Mühlhausen II und dem Tabarzer SV stehen zwei Teams mit den gleichen Statistiken in der Tabelle markiert. Beide haben ihre fünf Spiele gewonnen und weisen eine 45:18-Spiele-Bilanz auf.

Da, wann immer die Runde fortgeführt wird, nur noch vier Spiele zu absolvieren sind, ist für Spannung auf jeden Fall gesorgt, zumal die Tabarzer als Zweiter das Duell gegen den Ersten Post SV II zu Hause austragen können. „Dennoch sehe ich die Mühlhäuser favorisiert. Wir haben mit ihnen, dem USV Jena, Sponeta Erfurt und dem TTV Bleicherode das deutlich schwerere Restprogramm“, sagt Jan Zablowski.

Die Tabarzer Nummer vier, diese Saison endlich wieder schmerzfrei und bisher bei allen fünf Duellen dabei, weiß aber wie alle anderen auch nicht so recht, wie sich die nächsten Wochen und Monate ergeben sollen. „Es ist ein Blick in die Glaskugel und ich hoffe, dass wir nicht noch Terminprobleme bekommen“, sagt der regionalligaerfahrene Akteur, der momentan eine 7:2-Einzelbilanz aufweist.

Allein durch diese Unsicherheit sei die Verkürzung der Spiele „die vernünftigste und sicherste Möglichkeit, um den Spielbetrieb noch durchzuführen. „Auch wenn die meisten bei uns natürlich gerne Hin- und Rückrunde spielen würden“, sagt Zablowski.

Ein Zünglein an der Waage im Meisterschaftskampf könnte derweil der Vorstoß des TTTV sein, seine Ligen ohne Doppel auszutragen. Diese Umstellung war eigentlich nur für die Vorrunde geplant, doch bleibt abzuwarten, ob sie auch in einer einfachen Runde beibehalten würde. „Das wäre natürlich eine riesen Schwächung für uns, weil wir im Doppel stark aufgestellt sind“, so Zablowski, der auf die aktuelle 13:2-Bilanz verweist. „Zudem“, fügt er an, „wäre es für uns dann noch schwieriger, Post zu schlagen. Im Doppel könnte man einen Erik Schreyer vielleicht ärgern, im Einzel ist man chancenlos.“

Allerdings wollen sich er und seine Mitspieler nicht zu viele Gedanken um mögliche Austragungsmodi machen. Hauptsache wieder am Tisch stehen, lautet die Maxime inklusive sportlichem Ehrgeiz. „Der zweite Platz sollte unser oberstes Ziel sein. Wir wollen zwar nicht aufsteigen, aber die Oberliga-Relegation würden wir schon gerne spielen.“