Jenaer Handballer verpennen Start in Freiberg

Freiberg.  Der HBV Jena unterliegt in der Mitteldeutschen Oberliga bei der HSG Freiberg mit 22:36. Schon nach 15 Minuten lagen die Saalestädter mit 1:10 hinten.

Jenas Tom Lüders war mit neun Treffern der erfolgreichste Werfer in den Reihen des HBV Jena beim Auswärtsspiel in Freiberg.

Jenas Tom Lüders war mit neun Treffern der erfolgreichste Werfer in den Reihen des HBV Jena beim Auswärtsspiel in Freiberg.

Foto: Peter Poser

Nach gut 15 Minuten war die Oberliga-Partie am Sonnabend in Freiberg entschieden. Zumindest gefühlt. 1:10 lagen die Handballer vom HBV Jena 90 zu jenem Zeitpunkt bereits zurück – und sollten sich davon auch nicht mehr erholen. Daran konnten auch zwei Auszeiten der „Gang von der Saale“ in der ersten Viertelstunde nichts ändern.

Zur Pause lag der Gastgeber, die HSG Freiberg, souverän mit 19:9 in Führung und konnte am Ende die Partie am 4. Spieltag der Mitteldeutschen Oberliga überdeutlich mit 36:22 für sich entscheiden. Eine Demontage. Zweifelsohne.

„Ich habe auch keine Antwort“, sagte ein recht ratlos wirkender Svajunas Kairis am Sonntag. Er und seine Spieler hätten alles ausprobiert, betonte der HBV-Trainer. „Doch es gibt nun einmal solche Tage, an denen einfach nichts klappen will.“

Gebrauchter Tag für Rückraumakteur Daniel Kyvala

Kairis verwies auf die schwachen, ungenauen Würfe in seinen Reihen, die wiederum Freibergs Torhüter Tino Hensel vor keine große Herausforderung gestellt hätten. Darüber hinaus habe HBV-Rückraumakteur Daniel Kyvala, der kein einziges Tor erzielte, einen gänzlich gebrauchten Tag erwischt, betonte Kairis. Außerdem verwies der Trainer noch darauf, dass er auf Rückraumspieler Nils Nasgowitz bei diesem Auswärtstermin habe verzichten müssen. Erfolgreichster Werfer bei den Jenaern war Tom Lüders, der neun Tore erzielte, gefolgt von Richard Vagner mit acht Treffern.

„Wir müssen dieses Spiel schnell abhaken, müssen es zuvor aber noch intern aufarbeiten“, sagte der Trainer, der nun darauf hofft, dass sich sein Team am kommenden Spieltag gegen HC Aschersleben mit einem anderen Gesicht präsentiert. Entscheidend sei, dass seine Mannschaft aus der Niederlage etwas gelernt habe, betonte Svajunas Kairis, der nun mit seinem Team nach dem Spieltag auf Platz 14 der Mitteldeutschen Oberliga rangiert.