Junior Rockets machen‘s spannend

Gotha  Basketball, U16-Bundesliga: Gothaer unterliegen zweimal Friedenau und brauchen am Sonntag Heimsieg für Playoffs-Einzug

Die Junior Rockets verloren ihr Heimspiel (links Tom Rösler) gegen den Friedenauer TSC mit 57:82und gingen einen Tag später auch in Berlin-Friedenau leer aus.

Die Junior Rockets verloren ihr Heimspiel (links Tom Rösler) gegen den Friedenauer TSC mit 57:82und gingen einen Tag später auch in Berlin-Friedenau leer aus.

Foto: Falk Böttger

Die Gothaer Junior Rockets mussten am vergangenen Wochenende gleich zwei Niederlagen gegen den TSC Friedenau aus Berlin einstecken. Das Heimspiel in der U16-Basketball-Bundesliga (JBBL) am Samstag haben die BiG-Talente 57:82 verloren. Der Endstand in Berlin lautete Tags darauf 58:53. Damit steht am kommenden Sonntag nun ein echtes Endspiel um den Playoffs-Einzug in der Ernestiner-Halle an (13 Uhr).

Durch die beiden Niederlagen stehen die Junior Rockets aktuell auf dem dritten Platz in der Relegationsgruppe 2 der JBBL. Die Dresden Titans konnten den zweiten Rang einnehmen, der wie die Top-Platzierung der Gruppe zur Teilnahme an den Play-Offs berechtigt. Im Heimspiel der Gothaer am 24. Februar gegen die Titans wird also der zweite Playoffs-Teilnehmer (neben Tabellenführer Chemnitz) ermittelt.

Laut BiG-Trainer Peter Krautwald können sich die Nachwuchsraketen dann nicht so viele Ballverluste erlauben wie im ersten Spiel am Samstag gegen Friedenau. 42 waren es an der Zahl. „Auch wenn es das Ergebnis nicht vermuten lässt, haben wir bis zur Pause gut mitgehalten. Aber im dritten Viertel standen katastrophale 15 Ballverluste, was den Gegner immer wieder zu einfachen Punkten eingeladen hat“, berichtet Krautwald.

Die Berliner vom TSC Friedenau seien keineswegs unschlagbar gewesen, „aber wir haben auch defensiv nicht die Qualität erreicht, die wir gebraucht hätten“, meint der Gothaer Nachwuchs-Trainer.

Anders lief es dann im zweiten Spiel am Sonntag. Krautwald: „Da haben wir deutlich besser verteidigt und den Gegner unter 60 Punkten gehalten. Für die Defensive am Sonntag will ich der Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Wir haben geackert und gekämpft. Das war eine gute Leistung!“

Problematisch war allerdings wieder das Angriffsverhalten – beziehungsweise die mit 53 erzielten Punkten magere Ausbeute, die einen Auswärtssieg kaum möglich machte. „Es hat uns einfach an der offensiven Idee gefehlt“, bedauert Peter Krautwald. Der verletzungsbedingte Ausfall von Aufbauspieler Fidelius Kraus habe dabei sicherlich auch eine Rolle gespielt.

Besonders ärgerlich: Mit einem 44:44-Unentschieden ging es in die letzten zehn Minuten. Das Schlussviertel verloren die Gothaer allerdings 9:14. „Wir waren in beiden Spielen nicht chancenlos. Die erste Partie haben wir durch eine hohe Fehlerquote verschenkt, in der zweiten offensiv nur schwer in die Gänge gekommen“, resümiert der Coach.

Glück im Unglück für seine Schützlinge: die Niederlagen gegen Friedenau haben nicht allzu viel an der Ausgangssituation gegen Dresden verändert. Um die Playoffs zu erreichen muss gegen die Titans am unbedingt ein Heimsieg her. Hätten die Junior Rockets beide Friedenau-Spiele gewonnen, dürften sie mit maximal acht Punkten gegen die Sachsen verlieren. Krautwald ist optimistisch: „Die Dresdener sind eine Mannschaft, die uns eher liegt als Friedenau mit seinen spielstarken Guards“. Das Hinspiel im vergangenen Oktober konnten die Junior Rockets immerhin mit 81:73 gewinnen.

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