Erste Heimniederlage für TSG Kaulsdorf

Kaulsdorf.  In der Fußball-Landesklasse verliert die TSG Kaulsdorf Minuten vor Schluss gegen Aufsteiger Apolda

Der Apoldaer Max Fleßner nimmt den Ball vor dem Kaulsdorfer Kapitän Christian Lindow an.

Der Apoldaer Max Fleßner nimmt den Ball vor dem Kaulsdorfer Kapitän Christian Lindow an.

Foto: Peter Scholz

Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Landesklasse-Mannschaften seit dem Kreispokalfinale 2019 wollte man den diesjährigen Aufsteiger von Beginn an mutig unter Druck setzen, um die spielerische Entfaltung der Gäste von vornherein zu unterbinden. So ließ man den VfB Apolda vom Anpfiff weg nur wenig Luft zum Atmen, dennoch verlor die TSG Kaulsdorf mit 0:1

Aus einem geduldigen, kontrollierten Aufbauspiel heraus, konnten immer wieder aussichtsreiche Angriffe vorgetragen werden, wobei von den schnellen Esefeld, Wolf und Böse stets Gefahr ausging. Allerdings verpasste man, wie auch in Greiz, die schnelle Führung. Zwei der besten Chancen verpufften, als sich Esefeld und Böse auf Grund einer Fehlabsprache kurz unsicher waren oder Ruderisch zunächst in großer Manier zwei, drei Gegenspieler im Strafraum zum Tanz bat, der folgende Abschluss jedoch von Tormann Marzian entschärft werden konnte. Seitens der Gäste bildeten zwei Freistöße von Doepel bzw. Fauer die größten Gelegenheiten.

Jahn verletzt raus

Nach der Halbzeitpause konnte zunächst nicht wieder die Dominanz des ersten Durchgangs aufgebaut werden, wobei man die letzte Entschlossenheit in den Zweikämpfen bzw. dem Spiel nach vorne vermissen ließ. In diese ausgeglichene Phase hinein fiel auch die Auswechslung des angeschlagenen Mittelfeldantreibers Jahn, wobei sich die TSG nun zunächst einige Minuten lang neu strukturieren musste.

Es war nun ein Spiel auf Messers Schneide, in dem viele Zweikämpfe das Bild prägten und beide Defensivreihen aufmerksam agierten. Der beste Angriff konnte bei einer schnellen Kombination über Wolf, Ruderisch und Esefeld verzeichnet werden. Das aus Kaulsdorfer Sicht bittere Gegentor erfolgte nach einem Fehlabspiel vor der Abwehr und der eingewechselte Grune Tormann Wolf keine Chance ließ (84.).

Zusammenfassend eine bittere erste Heimniederlage, deren grundsätzliche Leistung jedoch Mut macht für die kommenden schweren Spiele.