SV 08 Geraberg auch im Fichtelgebirge in der Erfolgsspur

Goldkronach.  2. DCU-Kegel-Bundesliga Nord, Mitte: Knapper Sieg mit Handicap im oberfränkischen Goldkronach

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Die 200 Wurf Kegler des SV 08 Geraberg haben sich nach ihrem kleinen Hänger und drei Niederlagen in Folge - zwei gegen die absoluten Top-Teams der 2. Liga - wieder gefangen. Am Sonnabend gewannen sie zum dritten Mal in Folge. Im oberfränkischen Goldkronach nahe Bayreuth war es aber eine enorm schwere Aufgabe, da nicht alles glatt lief und André Böhm sich auf der dritten Bahn, dem vorletzten Durchgang, verletzt aussteigen musste so mit 128 Holz in diesem Durchgang nach dem dritten Lauf 133 Holz einbüßte. Die konnte dann auch Ersatzmann Nico Seifert tapfer kämpfend durch 204 Holz im letzten Durchgang nicht aufholen, aber zumindest Duell so offenhalten. Zuvor hatte Matthias Röser 50 Holz mit seinen 905 Kegeln herausgeholt. Aber die Gastgeber wollten Ihren Vorsprung nicht so einfach hergeben. Im Mittelpaar siegten Jahreis gegen Tino Roepke (932:919 Holz) ebenso umkämpft wie Goldkronachs Top-Spieler Fischer gegen Steven Eißer (958:920) und bauten vor dem Schlusspaar auf 83 Holz Vorsprung wieder aus.

Nun kam es auf die beiden Schluss-Spieler, Gerabergs derzeit beste 200-Wurf-Kegler und Nervenstärke an. Florian Leihbecher ließ sich überhaupt nicht schocken, räumt 957 Holz in den vier Durchgängen ab, nur auf der letzten Bahn verschenkte er etwas. Hingegen lief beim direkten Konkurrenten Tim Petersilie gar nichts. Schon im ersten Lauf zeigte er Nerven (192:231), den zweiten hielt er offener (234:256), verlor aber weiter enorm. Längst war Geraberg in Front gezogen und auch der Wechsel auf seinen Vater Günter half nichts. Der holte im Schlussdurchgang zwar 21 Holz sauf, doch Leihbechers Plus von 94 Holz hatte Geraberg elf Zähler ins Plus gebracht und parallel hatte ja auch Tino Perlt mit 945 Holz seinem routinierten Gegner Dippmar (948) nur drei Holz gutmachen lassen.

Am Ende ein echter Arbeitssieg mit dem Geraberg als zweitbestes Thüringer Tam knapp hinter Bad Langensalza auf Rang vier sogar aussichtsreich nach oben blicken kann. Zwei Punkte sind es nur auf dem Relegationsplatz zur 1. Bundesliga und acht Kämpfe vor Saisonende ist alles möglich. Nur um den Abstieg dürfte kaum noch Gefahr bestehen.

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