Kickelhahn Rangers Ilmenau: Im Endspurt „weggeblasen“

Ilmenau.  Eishockey-Landesliga: Kickelhahn Rangers unterliegen auch im zweiten Wochenendspiel, diesmal Hurricane-V2 Erfurt mit 4:7

Unter Dauerbeschuss: Der Ilmenauer Goalie Pham Duc Son Mac lenkt den Puck an die Latte. Erfurts Titz und Lutz eilen heran.

Unter Dauerbeschuss: Der Ilmenauer Goalie Pham Duc Son Mac lenkt den Puck an die Latte. Erfurts Titz und Lutz eilen heran.

Foto: René Röder

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Auch Teil zwei des Doppelwochenendes mit zwei Spielen innerhalb nur 24 Stunden in Waltershausen (4:6) und gegen die Hurricane-V2 ging für die Kickelhahn Rangers daneben. Nach dem schmerzlichen 4:7 gegen die Erfurter war die Stimmung im Keller. Cindy Roßdeutscher, die den verhinderten Trainer Rudorfer vertrat, wusste auch nicht wirklich eine Erklärung. „In Waltershausen waren wir richtig schlecht, sind auf dem falschen Bein erwischt worden. Gegen die Erfurter war eine deutliche Steigerung zu erkennen, am Ende bestraften die Erfurter unsere Fehler gnadenlos.“

Im ersten Drittel wurde mehr gerungen als gespielt. Mehrere Zeitstrafen überstanden die Gastgeber unbeschadet, bevor drei Minuten vor der ersten Pause Hünniger erstmals Mac im Rangers-Kasten überwinden konnte (17.). Im Mitteldrittel kamen die Ilmenauer ins Spiel und durch Jasters Knaller nach Walter-Pass zum verdienten Ausgleich (23.). Doch wieder machten es sich die Gastgeber selbst schwer. Aus dem Nichts war wieder Hünniger zum 1:2 zur Stelle (26.) und die Verunsicherung nutzte Hey 40 Sekunden später gar zum 1:3. Die Rangers besannen sich auf ihre Stärke, hebelten die Abwehr der Hurricanes aus. Lehtonen traf zum 2:3.

Im Schlussdrittel ein offener Schlagabtausch. Die Ilmenauer scheiterten mehrfach an Gäste-Goalie Biering, der beim verdeckten Schuss von Nix zum 3:3 doch das Nachsehen hatte (46.). Zu offensiv ausgerichtet, fingen sich die Ilmenauer postwendend durch Hünniger das 3:4 ein (26.). Doch die Rangers schafften erneut den Ausgleich nach Lehtonens Lupfer (48.). Das 4:4 hielt nur drei Minuten, dann konterte Heiter zum 4:5 und wieder einen abgefangenen Puck ließ Schieke durchbrechen, Stadel zog die Notbremse. Hey verwandelte den Penalty gegen Mac trocken links – 4:6. Im Endspurt wurden die Ilmenauer leichtsinnig und Hünniger machte zum 4:7 gegen platte Ilmenauer alles klar (56.).

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren