Steffen Justus krönt sich zum König des 47. GutsMuths-Rennsteiglaufes [Update]

Schmiedefeld  Zum 47. GutsMuths-Rennsteiglauf, dem größten Crosslauf Europas, waren am Sonnabendmorgen in Eisenach, Oberhof und Neuhaus am Rennweg mehr als 15.000 Läufer und Wanderer aus 28 Nationen auf die 7 Lauf- und Wanderstrecken gegangen.

Teilnehmer des Supermarathons bei Eisenach.

Teilnehmer des Supermarathons bei Eisenach.

Foto: Mike El Antaki

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Steffen Justus (37) hat sich zum König des 47. GutsMuths-Rennsteiglaufes gekrönt. Der einstige Weltklasse-Triathlet aus Saarbrücken gewann bei perfektem Laufwetter den 73,9 Kilometer langen Supermarathon von Eisenach nach Schmiedefeld in 5:12:56 Stunden und erfüllte sich damit einen Traum. „Ich wollte mir beweisen, dass ich das schaffen kann und bin jetzt unheimlich stolz“, sagte der gebürtige Jenaer, der im vergangenen Jahr erstmals auf der langen Strecke angetreten, aber nach zwei Drittel des Rennens auf Platz zwölf zurückgefallen war.

Erfurter wird Zweiter

Hinter Justus kam der Erfurter Marcel Bräutigam als Zweiter mit einem Rückstand von 3:37 Minuten ins Ziel. Für den 31-Jährigen war es das Debüt beim Supermarathon, nachdem er schon 2012 und 2013 (Marathon) sowie 2014 (Halbmarathon) beim größten Crosslauf Europas triumphiert hatte. „Ich bin froh, dass ich im Ziel bin“, sagte Bräutigam völlig erschöpft, aber dennoch mit einem Lächeln im Gesicht. Rang drei sicherte sich mit einem Rückstand von 20:18 Minuten der Friedrichrodaer Frank Merrbach, der vor zwei Jahren das Rennen gewinnen konnte.

Schnellste Frau auf der langen Strecke war die Gräfenrodaerin Juliane Totzke (SV Würzburg), die sich im vergangenen Jahr auf dem Höhenweg des Thüringer Waldes verlaufen hatte und so einen Sieg aus der Hand gab. „Ich habe drei Jahre daraufhin gearbeitet. Jetzt bin ich einfach nur noch glücklich“, sagte Totzke.

Die Marathon-Siege gingen an den Leipziger Vorjahressieger Sebastian Nitsche (2:40:27 Stunden) vor Heiko Ludewig (LTV Erfurt/2:43:30) und Christian Seiler (Zeulenroda/2:50:38). Bei den Frauen triumphierte Jana Baum aus Hamburg in 3:09:53 Stunden.

Samsom Tesfazghi mit drittem Sieg in Folge bei Halbmarathon

Unterdessen hat Samsom Tesfazghi vom SV Sömmerda den 21,1 Kilometer langen Halbmarathon gewonnen. Er siegte in 1:11:39 Stunden und landete damit seinen dritten Sieg in Serie auf dieser Strecke. Daniel Götz (SV Bergdorf-Höhn/1:12:27) und der Bad Langensalzer Marcel Krieghoff vom SC Impuls Erfurt in 1:13:10 Stunden landeten auf den Plätzen zwei und zwei.

Die Vorjahreszweite Tinka Uphoff aus Frankfurt/Main sicherte sich bei den Frauen in 1:24:46 Stunden den ersten Platz vor Anne Barber aus Berlin (1:25:47), die im Vorjahr am Rennsteig triumphiert hatte. Den dritten Rang holte sich Wibke Richter (Potsdam/1:30:29).

Mehr als 15.000 Läufer und Wanderer gestartet

Zum größten Crosslauf Europas waren am Morgen mehr als 15.000 Läufer und Wanderer aus 28 Nationen auf die sieben Lauf- und Wanderstrecken gegangen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.