Winter-Asse sammeln laufend Spenden - Teichmann als Gipfelstürmer

Oberhof.  Skilanglauf-Trainer Axel Teichmann sammelte gemeinsam mit elf weiteren Mitstreitern Spenden für das Kinderhospiz in Tambach-Dietharz. Ziel war der Schneekopf.

Axel Teichmann lief 74 Kilometer und sammelte dabei Spenden für das Kinderhospiz.

Axel Teichmann lief 74 Kilometer und sammelte dabei Spenden für das Kinderhospiz.

Foto: König/imago

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Am Ziel auf dem Schneekopf wirkte Skilanglauf-Trainer Axel Teichmann alles andere als völlig platt. „Die Schmerzen sind etwas weniger als kurz nach dem Zieleinlauf. Deshalb bin ich relativ glücklich“, sagte der einstige Weltmeister dem MDR. Mit seinem Spendenlauf zugunsten des Kinderhospizes Mittelthüringen in Tambach-Dietharz beteiligte sich der 40-Jährige zugleich an der Aktion #Rennsteigläufer@home, die wegen der Verschiebung des berühmten Crosslaufes ins kommende Jahr organisiert wurde.

In Erinnerung an den Taschenlampenstart des Rennsteiglaufes im Jahre 1975 waren Initiator Axel Teichmann und elf weitere Mitstreiter aus dem Wintersport um 4 Uhr in Schnepfenthal gestartet und überquerten auf der 74 Kilometer langen Strecke mit 2400 Höhenmetern zum Schneekopf alle 14 mindestens 900 Meter hohen Gipfel des Thüringer Waldes. Oben wurde überall ein Gipfelkreuz aus Langlaufskiern installiert und mit einem QR-Code versehen, um dauerhaft für Spenden an das Kinderhospiz zu werben. Gelaufen wurde gemäß den Hygienevorschriften in kleinen Gruppen. Als Radbegleitung war Biathlon-Olympiasieger Sven Fischer mit dabei.

Unterwegs reihte sich unter anderem auch Weltklasse-Biathlet Erik Lesser für eine Distanz von 23 Kilometern mit in die Laufgruppe ein. „Die 23 sind für mich mental das absolute Maximum. Mehr will ich nicht laufen, aber es hat Spaß gemacht“, sagte Lesser dem MDR. Noch bis zum 7. Juni können sich Interessierte an der Aktion #Rennsteigläufer@home beteiligen.

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