Mässing und Rodriguez verlassen Thüringer HC

Erfurt.  Der Rückraum des Handball-Bundesligisten bekommt in der kommenden Saison ein anderes Gesicht. Königsposition auf halblinks nur einfach besetzt.

Die Schwedin Mikaela Mässing verlässt den Thüringer HC.

Die Schwedin Mikaela Mässing verlässt den Thüringer HC.

Foto: Sascha Fromm

Emma Ekenman-Fernis ist voller Vorfreude auf alles, was ab Sommer auf sie zukommt. Nach acht Jahren in der höchsten schwedischen Liga wollte sie den nächsten Schritt in ihrer Karriere gehen und wird die rechte Seite beim Thüringer Handball-Bundesligisten verstärken. „Ich denke, der THC ist der richtige Klub für meine Entwicklung und die erste Station im Ausland“, sagte die 23-Jährige.

Eine Schwedin kommt, eine geht. Nach der Verpflichtung der Rechtsaußen von IK Sävehof steht fest, dass ihre Nationalmannschaftsgefährtin Mikaela Mässing den THC verlassen wird. Nach einer Saison im Trikot des THC einigten sich beide Seiten darauf, den bis 2021 laufenden Vertag vorzeitig aufzulösen, erklärte der Verein.

Die 1,88 Meter große Rückraumspielerin wird einem Bericht der schwedischen Internetseite „Handbollskanalen“ (deutsch: Handball-Kanal) mit dem rumänischen Klub Baia Mare in Verbindung gebracht. Neben der Schwedin, die im linken Rückraum meist kürzere Einsatzzeiten besaß, wird auch Almudena Rodriguez einen neuen Weg einschlagen. Der Ein-Jahres-Kontrakt der Spanierin läuft aus.

Da auch Emily Bölk (links) und Alicia Stolle (rechts) wechseln (beide schließen sich FTC Budapest an), werden die Halbpositionen im THC-Rückraum in der nächsten Saison ein neues Gesicht erhalten.

Mit Anouk Nieuwenweg (Chambray Touraine Handball) konnte Ersatz für Stolle gefunden werden. Neben der Niederländerin setzt der THC auf Rückraum rechts auf Klara Schlegel. Die 18-jährige Österreicherin kam in der zurückliegenden Spielzeit bereits zu kürzeren Einsätzen in der Bundesliga, erhielt durch ihr Zweitspielrecht beim BSV Sachsen Zwickau vor allem in der zweiten Liga viel Spielpraxis und warf dort 43 Tore.

Im linken Rückraum baut THC-Trainer Herbert Müller auf Beate Scheffknecht, die vor allem im zweiten Saisonabschnitt immer besser zum Zuge gekommen war. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der Verein noch aktiv werden, um die Königsposition nach Mässings Vertragsauflösung wieder doppelt zu besetzen.

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