FSV Martinroda spielt für Rot-Weiß Erfurt

Martinroda.  Nach dem Pokal-Freilos macht sich der Fußball-Oberligist FSV Martinroda für ein RWE-Nachwuchsleistungszentrum stark.

Martinrodas Sportlicher Leiter Dirk Keller

Martinrodas Sportlicher Leiter Dirk Keller

Foto: René Röder

Der Pokal-Streit um die Auslosung des Landespokal-Halbfinales brachte dem Oberligisten FSV Martinroda ein Freilos. Der Beschwerde des FSV beim Thüringer Fußball-Verband wurde stattgegeben. Ehrenhain hätte nicht nachträglich in der Lostrommel landen dürfen, Martinroda steht kampflos im Finale (wir berichteten). Sportchef Dirk Keller betonte noch einmal: „Uns ging es ausschließlich darum, dass die sportliche Fairness gewahrt bleibt. Regeln sind Regeln und die ließen ein Nachrücken des SV 1879 Ehrenhain eben nicht zu.“

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Am Tag des eigentlichen Halbfinales, das so Keller unter normalen Umständen gegen den FC Rot-Weiß stattgefunden hätte, planen „wir in Martinroda nun einen Fußballtag. Es sollen die Traditionsmannschaften gegeneinander spielen, vielleicht der Nachwuchs und der Großteil der Einnahmen soll dem Nachwuchsleistungszentrum in Erfurt zugutekommen – denn dass das Nachwuchsleistungszentrum in Erfurt erhalten bleibt, stellt für uns eine wichtige sportliche Entscheidung auch für die ganze Region dar“, so Keller gestern gegenüber dieser Zeitung.