Martinroda verpasst zweiten Saisonsieg

Martinroda.  Der FSV Martinroda kommt in der Fußball-Oberliga zu einem 1:1-Unentschieden gegen den FC Carl Zeiss Jena II.

Der FSV Martinroda holte gegen den  FC Carl Zeiss Jena II einen Punkt. Hier ist Jenas Robert Winkler vor Marc Fernando.

Der FSV Martinroda holte gegen den FC Carl Zeiss Jena II einen Punkt. Hier ist Jenas Robert Winkler vor Marc Fernando.

Foto: Andreas Heckel

Es war eine gerechte Punkteteilung in einem Spiel der unteren Tabellenregion in der Oberliga – Martinroda trennte sich von Jena II 1:1.

Wie die gesamte Mannschaft des FSV Martinroda, fand kaum einer seiner Akteure zu Normalform. Six der hinten sicher die Fäden ziehen konnte, und Torwart Gössinger mit guten Aktionen fanden da noch die Ausnahme. Wie von Trainer Heiko Nowak – er beobachtete das Spiel gegen seinen Ex-Verein von der Tribüne aus – unter der Woche richtig beurteilt, fehlte es auch in diesem Spiel in der Offensive an Ideen und Durchschlagskraft. Benny Hertel während der gesamten Spielzeit nur zweimal zum Abschluss gekommen, bekam viel zu selten den Ball so angespielt, woraus er etwas verwertbares hätte machen können. Die anderen Offensivspieler mit zu vielen Stockfehlern bei Ballan- und mitnahme, so dass Überraschungsmomente kaum zu sehen waren. Jena zeigte sich giftig, ging oft bis an die Grenze des Erlaubten. Bei zwei drei harten Attacken, hätte man sich mehr Konsequenz vom Schiedsrichter gewünscht.

Kein gutes Spielniveau

Das Spiel war auf nicht hohem Niveau, hatte mehr die kämpferischen Tugenden des Fußballs in sich. Seine erste und damit auch seine beste Möglichkeit hatte Hertel in der fünften Minute, als er aus der Bedrängnis heraus den Ball noch Richtung Tor bringen konnte. Ansonsten wurde der Stürmer eng bewacht und mit vereinten Kräften am Abschluss gehindert. Andere hätte da für ihn einspringen können und damit vielleicht auch Räume schaffen können.

Andris bekam zu wenig Druck auf den Ball, als er eine Eingabe von Rieß direkt nahm und Torwart Dedidis vor keine allzu große Aufgabe stellte. Gössinger war bei Freistößen von Prokopenko (7., 19.) sicher in der Luft, war auch gegen Schlegel im Eins-gegen-eins der Sieger (28.).

Prokopenko trifft für Jena

Dann fiel er doch, der Rückstand gegen viel zu passiv agierende Martinrodaer in der Mittelfeldzentrale. Mit dem dritten Versuch, drückte Prokopenko den Ball aus halblinker Position über die Linie.

Metzmacher mit einem Distanzversuch (58.), auf der anderen Seite grober Fehler wieder im Spielaufbau und der eingewechselte Müller vergab den zweiten Treffer aus zehn Metern. Mit einer Energieleistung erkämpfte sich dann Hertel an der Außenlinie den Ball gegen Schlegel, passte scharf ins Zentrum, wo Suliman nach langer Verletzung zum Ausgleich einschieben konnte.

Jena gleich nach einer Antwort suchend, fand diese bei zwei Standards kurz vor dem Strafraum. Nowak mit der Kopfballabwehr und Six, der das kurze Anspiel auf Müller ahnte, konnten klären. So bleibt noch viel Arbeit für Trainer Nowak.