Mosbacher SV hofft auf einen Sahnetag

Mosbach.  In Tiefenort tritt das Landesklassenteam am Sonntag zur Futsal-Zwischenrunde an. Trainer Obermeier traut seinen Schützlingen eine Überraschung zu.

Die Waltershäuserin Kristin Frühauf (Mitte im Spiel gegen Walldorf) hat sich schnell zu einer Leistungsträgerin beim MSV entwickelt.

Die Waltershäuserin Kristin Frühauf (Mitte im Spiel gegen Walldorf) hat sich schnell zu einer Leistungsträgerin beim MSV entwickelt.

Foto: Mike El Antaki

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Als Gastgeber waren Mosbachs Fußballerinnen im Vorjahr automatisch für die Endrunde der Futsal-Landesmeisterschaft gesetzt und verkauften sich als Fünfter von sieben Teams achtbar. Diesmal kriegen sie den Finalplatz nicht geschenkt. Einen Schritt zur Endrunde schafften die MSV-Kickerinnen bei der Vorrunde, doch für den zweiten und letzten „brauchen wir wohl einen Sahnetag“, blickt MSV-Trainer Andreas Obermeier voraus.

Am Sonntag tritt sein Team in Tiefenort an. Gegner sind Regionalligist 1. FVV Erfurt, Verbandsligist Lok Meiningen, Titelverteidiger SV Walldorf und der SV Riethnordhausen (beide Landesklasse). Mosbach ist da nur Außenseiter im Kampf um eines der beiden ausgespielten Finaltickets. „Natürlich sind das andere Kaliber als bei der Vorrunde, trotzdem traue ich meiner Mannschaft eine Überraschung zu“, sagt der aus Bayern stammende Coach. Mut mache die Leistung vom vorigen Sonntag, speziell das Spiel gegen Walldorf, auch wenn es 0:1 verloren ging. „Nach dem Rückstand haben wir uns mit enormem Willen mehrere Chancen erspielt, leider blieb der Ausgleich verwehrt. Die Truppe gibt nie auf, das zeichnet meine Mädels aus“, sagt Obermeier.

Am Ende des torarmen Turniers, das gleichzeitig „Solewelt-Cup“ war, belegte Mosbach mit acht Punkten den zweiten Platz hinter Walldorf. Freuen durfte sich obendrein Emily Schade. Das 15-jährige MSV-Küken nahm den Pokal als „Beste Spielerin“ entgegen. Neben der Treffurterin, die bis zum Sommer bei den Normania-Jungen kickte, konnte Obermeier in den vergangenen Monaten weitere Verstärkungen finden. Vom aufgelösten Gumpelstädter Kreisliga-Team kamen Nadine Amthor und Angie Tylskie.

„Vom Kader her“, sagt Obermeier „geht es uns derzeit richtig gut“. Damit bildet der MSV jedoch eine Ausnahme im kriselnden Thüringer Frauenfußball. So zog Weimar kürzlich sein Team aus der jetzt nur noch vier Mannschaften zählenden Thüringenliga zurück.

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