Nervenstark in der Verlängerung

Gotha.  In der Jugend-Basketball-Bundesliga siegen die Junior Rockets gegen Lichterfelde 82:80.

Moritz Arpasi (Nummer 11) erzielte für die Junior Rockets in rund 25 Minuten Spielzeit zehn Punkte.

Moritz Arpasi (Nummer 11) erzielte für die Junior Rockets in rund 25 Minuten Spielzeit zehn Punkte.

Foto: Wolfgang Gleichmar

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Die U-16-Basketballer aus Gotha sind erfolgreich ins Bundesliga-Jahr 2020 gestartet. Sie gingen nach Verlängerung und großem Kampf gegen TuS Lichterfelde als 82:80-Sieger vom Parkett.

„Für die Zuschauer war das natürlich ein absoluter Krimi“, fand Nachwuchstrainer Peter Krautwald. „Es war zwar kein superschönes, dafür ein kampfbetontes und intensives Spiel“, so der Coach. So habe auch die Halle ihren Anteil an diesen zwei Punkten: „Es war wirklich laut. Etwa 100 bis 120 Fans waren da und haben uns unterstützt. Das führte am Ende dazu, dass das letzte Prozent noch aus den Spielern herausgekitzelt wurde.“

Wenig überraschend bei einem Overtime-Spiel: Die gesamte Partie verlief ausgeglichen. Zu den Viertelenden trennten beide Teams nie mehr als vier Punkte. „Wir haben die richtigen Sachen gemacht. Nur sind uns dabei öfter kleinere Fehler unterlaufen, die Berlin für eigene Korberfolge nutzen konnte“, kommentiert Krautwald. Die Hauptstädter aus dem Ortsteil Lichterfelde haben laut Krautwald „gut gespielt, aber wir haben sie auch spielen lassen“.

Nach dem 33:29-Halbzeitstand lockerten die Gothaer im dritten Viertel etwas die Zügel (14:20), um sie im vierten wieder anzuziehen (24:22). Zum Ende der regulären Spielzeit hatten die Nachwuchsraketen die Gelegenheit, das Spiel ohne Verlängerung zu beenden. „Wir konnten nach einer Presse noch einmal den Ball erobern und bekamen so die Chance auf den Heimsieg nach 40 Minuten. Das klappte aber nicht“, sagte der Trainer.

In der fünfminütigen Verlängerung fehlten den Gastgebern die ausgefoulten Fidelius Kraus und Sven Belzer. „Am Ende waren es eben Jungs wie Johann Franke, Moritz Arpasi, Lou Fliege, Tim Herzog oder Dominykas Pleta, die kämpferisch einen guten Job machten“, so der Trainer.

Für Krautwald ist neben den beiden Punkten wichtig, dass die Mannschaft die richtigen Lehren zieht. Es gebe in der Hauptrunde keine leichten Gegner und solche Partien seien entscheidend, wenn es um die angestrebten Plätze zwei oder drei geht.

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