Neuer Kunstrasenplatz von Eintracht Sondershausen eingeweiht

Sondershausen.  Am Donnerstagabend durften die Fußballer von Eintracht Sondershausen erstmals auf den neuen Platz.

Auch Trainer Axel Duft (Mitte) ließ es sich nicht nehmen und probierte den neuen Kunstrasenplatz aus.

Auch Trainer Axel Duft (Mitte) ließ es sich nicht nehmen und probierte den neuen Kunstrasenplatz aus.

Foto: Henning Most

Es geht voran auf dem Göldner. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einigen Verzögerungen bei der Kunstrasenanlage, ist ein erster großer Schritt getan. Im Zuge des Umbaus und der Sanierung der Sportstätte am Göldner, wurde am Donnerstagabend der Kunstrasenplatz freigegeben und die Fußballer von Eintracht Sondershausen haben ihn sofort eingeweiht.

Am 29. Juni begannen die Sanierungsarbeiten der Leichtathletikanlage sowie des Kunstrasenplatzes. Das Spielfeld vom neuen Rasen wurde zur Anpassung an die Größe des Hauptplatzes dabei von 105 mal 68 Meter auf 100 mal 66 Meter verkleinert. Trainer Axel Duft berichtete in seiner Trainingsansprache, wie er 1993 das erste Mal auf dem damals noch modernsten Kunstrasenplatz Thüringens dem Ball mit seiner Mannschaft hinterher jagte, aber nach zehn Jahren war es ein Sandkasten.

„Ich muss feststellen, für mich ist der neue Kunstrasen recht gewöhnungsbedürftig und dann kommt es noch auf das richtige Schuhwerk an, dennoch eine feine Sache. Ich freue mich bereits jetzt auf das erste Punktspiel, hier auf unserer neuen Kunstrasen-Arena“, sagt Mannschaftskapitän Martin Rießland. Nachdem der Kunststoffbelag aufgebracht wurde, wurden die weißen Spielfeldmarkierungen eingearbeitet. Vier Zentimeter beträgt die Kunstfaser, davon wurden zwei Zentimeter Quarzsand aufgebracht, dazu waren 170 Tonnen notwendig.

Alle Mannschaften sind dankbar

„Meine Spieler müssen sich darauf einstellen, dass der Ball sich ganz anders verhält als auf einem Rasenplatz. Bei nassem Belag wird das Leder unheimlich schnell, umgekehrt bei einer trockenen Faser. Insbesondere die Torhüter, müssen darauf achten, aber dafür ist ja unser Training da“, sagt Axel Duft. „Jedenfalls ist dieser moderne Kunstrasen-Fußballplatz für uns als Eintracht Sondershausen eine Bereicherung und dafür sind alle Mannschaften dankbar, beschreibt Duft weiter. Um das erste Punktspiel austragen zu können, sind noch einige Vorkehrungen in die Wege zu leiten, denn die Zuschauer müssen problemlos um die Baustelle geleitet werden. Wenn das erledigt ist, soll dem ersten Punktspiel in der Thüringenliga am 31. Oktober gegen die Spielvereinigung Geratal nichts mehr im Wege stehen. Und genau gegen diesen Gegner spielte Eintracht sein letztes Spiel am 7. März 2020.

Abgenommen und freigegeben ist bisher aber „nur“ der Kunstrasenplatz. Die gesamte Leichtathletikanlage ist noch nicht fertig. Wann dies der Fall sein wird, ist noch nicht abzusehen.