Niederlage fällt für den 1. TTC Saalfeld zu hoch aus

Nordhausen/Saalfeld.  1. TTC Saalfeld muss sich in der Tischtennis-Thüringenliga bei Spitzenreiter TTV Hydro Nordhausen 3:9 geschlagen geben

Vratislav Oslzla (vorn, hier im Doppel mit Sandy Plohmann) kehrte nach viermonatiger Verletzungspause wieder in den TTC-Kader zurück.

Vratislav Oslzla (vorn, hier im Doppel mit Sandy Plohmann) kehrte nach viermonatiger Verletzungspause wieder in den TTC-Kader zurück.

Foto: Archiv/Peter Scholz

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Keine leichte Aufgabe hatte der TTC-Sechser beim ungeschlagenen Spitzenreiter der Thüringenliga, dem TTV Hydro Nordhausen, zu lösen. Erstmals nach vier Monaten war der Saalfelder Spitzenspieler Vratislav Oslzla wieder im Team und konnte sich trotz seiner langwierigen Verletzung gut in die Mannschaft einfügen.

Unter großen Applaus wurden die Tischtennis-Spieler aus Saalfeld in der Wertherhalle begrüßt und vorgestellt. Klaus-Dieter Viebranz, der Routinier des 1. TTC, wurde dabei besonders erwähnt: Er hat im Jahr 1978 das erste mal in dieser Halle aufgeschlagen. Nach den Doppeln führten die Nordhäuser 2:1. Nur das Doppel Nummer drei, Andreas Kittelmann/Ronny Dobermann, punktete gegen Domnik/Holzberger mit 3:1. Doppel eins und zwei spielten gut mit, mussten sich aber mit je 0:3 Sätzen geschlagen geben.

Die erste Einzelrunde stand ganz im Zeichen der Gastgeber, die sich mit Spitzenspieler Andreas Wenzel und Adrian Spychala mit 4:1 vom TTC absetzen konnten. Auch hier gingen die Spiele jeweils über viele knappe Satzausgänge. Vratislav Oslzla verlor zweimal in der Verlängerung und Sandy Plohmann erreichte gegen Wenzel einen Satzgewinn.

Franz Eichhorn und Klaus-Dieter Viebranz brachten die Saalfelder mit Siegen über Domnik und Holzberger auf 3:6 heran und ließen wieder etwas Hoffnung aufkeimen. Als dann das erste Paarkreuz der Nordhäuser mit Fünf-Satz-Spiel gegen Plohmann und Oslzla die nächsten Punkte einfuhr, war die Gegenwehr gebrochen. Dank der guten Leistungen der TTC-Spieler war die Partie bis zum Schluss spannend, nur das Ergebnis war am Ende etwas zu hoch. Der TTC bleibt vorerst auf Tabellenplatz sechs und wird alles versuchen, diesen zu verteidigen. Hydro Nordhausen ist nach dem 9:3-Erfolg weiter ungeschlagen und ist damit auf dem besten Weg zum Aufstieg in die Oberliga.

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