Nordhausen muss weiter auf die ersten Punkte warten

Nordhausen.  Hydro Nordhausen steht in der Tischtennis-Oberliga auch nach den Duellen mit Schwarzenberg und Lugau weiter ohne Punkte da.

Alle Anfeuerungen helfen nicht: Hydro Nordhausen bleibt in der Tischtennis-Oberliga weiter ohne einen Punktgewinn. 

Alle Anfeuerungen helfen nicht: Hydro Nordhausen bleibt in der Tischtennis-Oberliga weiter ohne einen Punktgewinn. 

Foto: Christoph Keil 

Der TTV Hydro Nordhausen muss in der Tischtennis-Oberliga weiter auf die ersten Saisonpunkte warten. Auch in den beiden jüngsten Auswärtsduellen beim 1. TTV Schwarzenberg sowie beim TTC Lugau schafften es die Nordhäuser nicht, Zählbares einzusammeln. Beide Partien gingen jeweils mit 4:8 verloren. Mit 0:10-Punkten steckt Hydro tief im Tabellenkeller und hofft, am Samstag, 31. Oktober, gegen den ebenfalls noch zählerlosen Tabellennachbarn Stahl Blankenburg nach dem letzten Ballwechsel endlich jubeln zu dürfen.

Aufgrund der nach wie herrschenden Corona-Pandemie durften auch dieses Mal keine Doppel ausgetragen werden. Eine Situation, auf die sich auch erfahrene Akteure wahrscheinlich aktuell immer noch einstellen müssen. Gegen Schwarzenberg lagen die Nordhäuser nach den ersten beiden Duellen Mann-gegen-Mann mit 0:2 hinten.

Hydros Nummer zwei Andreas Wenzel konnte gegen Schwarzenbergs Topspieler Miroslav Cerveny zwar nach zwei verlorenen Durchgängen auf 1:2 nach Sätzen verkürzen, verpasste aber einen Entscheidungssatz knapp durch ein 12:14 im vierten Abschnitt. Da auch Nordhausens Spitzenmann Olegs Kartuzovs gegen die Nummer zwei des Gegners Jan Polansky mit 1:3 unterlag, hofften die Gäste nun auf ihre Nummer vier Philipp Tresselt.

Und der machte es gegen Jiri Stribrsky gut, setzte sich nach 2:1-Vorsprung im vierten Satz mit 12:10 durch und verkürzte für seine Farben auf 1:2.

Nach der Hälfte aller ausgetragenen Einzel hatten sich die Hausherren dann jedoch schon einen komfortablen 5:1-Vorsprung erspielt. Kartuzovs holte zwar im Aufeinandertreffen der beiden Topakteure gegen Ceverny den zweiten Nordhäuser Tagespunkt, doch Polansky stellte durch ein 3:0 gegen Wenzel auf 6:2 für Schwarzenberg.

Luc Röttig und Tresselt brachten Hydro zwar noch auf 4:6 aus Nordhäuser Sicht heran, doch Lennart Bergauer machte im Kampf der beiden an Position fünf gesetzten Akteure durch ein 3:0 gegen Martin Wiegner alles klar.

Gegen den TTC Lugau lag Nordhausen dank Markus Domnick, der sich gegen Christian Franz nach vier Sätzen durchsetzte, mit 3:2 in Front. Die Hausherren konterten jedoch, sicherten sich die folgenden vier Matches und zogen auf 6:3 davon. Mehr als ein Tresselt-Triumph – Nordhausens nummer vier wies Leon Schubert in vier Sätzen in die Schranken – war Hydro an diesem Tag nicht vergönnt. Eine Punkteteilung lag jedoch im Bereich des Möglichen, doch bei 4:6-Rückstand mussten sich Wiegner und Domnick jeweils im fünften Abschnitt ihren Gegnern geschlagen geben.