Post SV Mühlhausen siegt furios im Spitzenspiel gegen Saarbrücken

Thomas Rudolph
| Lesedauer: 2 Minuten
Nervenstark: Mühlhausens Daniel Habesohn gewann gegen Saarbrücken beide Einzel.

Nervenstark: Mühlhausens Daniel Habesohn gewann gegen Saarbrücken beide Einzel.

Foto: Christian Habel / Archiv

Mühlhausen.  Der Tischtennis-Erstligist Post SV Mühlhausen ringt den Tabellenzweiten Saarbrücken nach über drei Stunden nieder. Alle Spiele mussten über die volle Distanz gehen.

Mit einer unfassbar starken Leistung hat der Post SV Mühlhausen das Spitzenspiel der Tischtennis-Bundesliga gegen den Zweiten Saarbrücken mit 3:1 gewonnen. Nach über drei Stunden Spielzeit verwandelte Daniel Habesohn seinen dritten Matchball gegen Darko Jorgic und holte so den entscheidenden dritten Zähler. Wiederholt mussten die Thüringer dabei auf Trainer Erik Schreyer verzichten, der wegen einer Erkrankung unpässlich war.

Bereit das Eröffnungseinzel bot Spannung pur. Daniel Habesohn erspielte sich in den beiden ersten Sätzen hohe Führungen, gab diese aber gegen Ende stets ab und sah sich nach dem 10:12, 10:12 einem 0:2-Rückstand ausgesetzt, der sich beim 9:10 im dritten Durchgang sogar in einem Matchball für Kontrahent Tomas Polansky ausdrückte. Posts Österreicher wehrte diesen aber artistisch ab, gewann 12:10 und hatte das Spiel fortan im Griff (11:7, 11:6/gesamt 3:2).

Mit der Führung im Rücken wollte Ovidiu Ionescu die Saarbrücker Nummer eins Jorgic ärgern. Und das Unterfangen hätte fast geklappt, als der Rumäne ein 3:9 fast noch in den Satzgewinn umbog. In der Folge entwickelte sich ein gutklassiges Spiel mit Höhen und Tiefen auf beiden Seiten. Der Rumäne schnupperte bis in den finalen Satz an der Überraschung, bis Jorgic schnell davonzog und dann klar siegte (15, -10, 5, -6, 2).

Nach dem Wechsel lag es an Steffen Mengel, seine gute Form unter Beweis zu stellen und gegen Cedrick Nuytinck Post wiederholt in Führung zu bringen. Nervenstark holte er zwei Sätze in der Verlängerung, ließ sich auch vom Ausgleich nicht aus der Ruhe bringen und gewann 3:2 (10, 10, -8, -7, 9).

Die Steilvorlage für Habesohn, der Jorgic im Spitzeneinzel gegenüberstand. Das vielleicht beste Post-Spiel der Saison entschied der Österreicher – natürlich im fünften Satz – für sich (9, -6, -4, 9, 10) und ließ die Halle beben.