Neuer RWE-Präsident Fuchs: „Seit frühester Kindheit ein rot-weißes Herz“

Erfurt.  Lars Fuchs löst Dieter Steiger an der Spitze des FC Rot-Weiß Erfurt ab. Im Interview äußert er sich zum neuen Amt und seinem Vorgänger.

Lars Fuchs ist am 7. September zum neuen Präsidenten des FC Rot-Weiß Erfurt bestellt worden.

Lars Fuchs ist am 7. September zum neuen Präsidenten des FC Rot-Weiß Erfurt bestellt worden.

Foto: FC Rot-Weiß Erfurt

Herr Fuchs, was hat Sie bewogen, das Präsidentenamt beim FC Rot-Weiß anzutreten?

Vor allem natürlich meine Liebe zum Verein. Ich bin gebürtiger Erfurter. Mein Herz schlägt seit frühester Kindheit für Rot-Weiß. Als ich vom Aufsichtsrat gefragt wurde, ob ich mir das vorstellen könnte, musste ich nicht lange überlegen. Auch, weil wir uns im Präsidium als fünfköpfiges Team verstehen, das die Dinge gemeinsam lösen will.


Haben Sie Erfahrungen bei der Führung eines Sportvereins?

Nein, das nicht. Aber ich denke, da kommt mir mein beruflicher Hintergrund zugute. Ich leite eine Firma mit gut 20 Mitarbeitern; da ist viel Kommunikation und Organisation gefragt. Und da muss ich selbst mit anpacken. Das will und werde ich auch bei Rot-Weiß.


Welches sind die ersten Aufgaben, die Sie in Angriff nehmen?

Auf uns wartet ein breitgefächerter Berg von Aufgaben. In einer ersten Sitzung mit dem Aufsichtsrat am Donnerstag werden wir uns einen Überblick verschaffen und dann den Stapel je nach Priorität abarbeiten. Dass die wirtschaftliche Absicherung der Nachwuchsakademie an erster Stelle stehen muss, dürfte allen klar sein.

Es sollen 250.000 Euro im Jahresetat des Nachwuchses fehlen.

Das kann ich weder bestätigen noch dementieren, weil ich die Zahlen einfach noch nicht kenne. Doch ich weiß, dass wir für den Fortbestand der Nachwuchsakademie Geld akquirieren müssen.


Ihr Vorgänger Hans-Dieter Steiger fühlt sich zu Unrecht aus dem Amt gedrängt. Werden Sie sich trotzdem mit ihm austauschen?

Ich kenne Herrn Steiger bislang nur vom Sehen. Da ich gänzlich unbeleckt in den Verein komme, gibt es meinerseits keinerlei Vorbehalte. Ich gehe fest davon aus, dass eine ordentliche Übergabe zwischen uns stattfinden wird.

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