Rutschiger Boden und Nuancen bescheren nächste Meuselwitzer Niederlage

Babelsberg.  Fußball-Regionalligist ZFC Meuselwitz bringt sich gegen Babelsberg in der Nachspielzeit um einen verdienten Punkt.

Lang ist es her, als Timo Mauer (rechts) und Serhat-Semih Güler einen ZFC-Sieg bejubelten – hier gegen den FC Energie Cottbus. (Archiv-Foto)

Lang ist es her, als Timo Mauer (rechts) und Serhat-Semih Güler einen ZFC-Sieg bejubelten – hier gegen den FC Energie Cottbus. (Archiv-Foto)

Foto: Mario Jahn

Nutzen wollte ZFC-Trainer Koray Gökkurt die zweiwöchige Pause, um seine Männer wieder neu einzustellen. Auch ein gemeinsamer Teamabend samt Yoga-Einheit wurde eingelegt.

Genutzt hat es allerdings wenig - beim SV Babelsberg 03 kassierte der Regionalligist am Freitagabend eine 1:3 (0:0)-Niederlage, bleibt seit dem zweiten Spieltag ohne Sieg und ist inzwischen endgültig im Abstiegskampf der starken Nordost-Staffel angelangt.

Der Spielverlauf war einmal mehr ein äußerst ungünstiger für die Ostthüringer, ein erneutes Unentschieden (es wäre das vierte der laufenden Spielzeit) war greifbar.

Babelsberg mit Glück in der Nachspielzeit

„Ein hitziges Spiel, ein rutschiger Boden und am Ende Nuancen, die aktuell gegen uns sprechen“, konstatierte der angeschlagene Cheftrainer nach der Begegnung.

Einer vielversprechenden ersten Halbzeit folgte der direkte Nackenschlag in Durchgang zwei, als Aron Ingi Andreasson nicht nur den Elfmeter zur Babelsberger Führung verursachte, sondern seinem Team zusätzlich eine lange Unterzahl bescherte (52.).

Meuselwitz bäumte sich auf, kam durch Serhat-Semih Güler per Elfmetertor zum Ausgleich (65.), doch gab den verdienten Punkt in der Nachspielzeit aus der Hand.

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