Deutsche Schach-Frauen bei Länderkampf auf Augenhöhe

Apolda  Zum Auftakt des Länderkampfs 2,5:2,5 gegen Aserbaidschan.

Fiona Sieber steuerte an Brett 5 einen Punkt bei.

Fiona Sieber steuerte an Brett 5 einen Punkt bei.

Foto: Klaus Steffan

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Zum Auftakt des Länderkampfs gegen Aserbaidschan kamen die deutschen Schachspielerinnen gestern in Apolda in der ersten Runde zu einem 2,5:2,5-Unentschieden. Volle Punkte für Deutschland steuerten Filiz Osmanodja und Fiona Sieber bei, die ihre Partien gegen die großmeisterlichen Schwestern Turkan beziehungsweise Zeinab Mamedjarova gewannen. Deren schachliche Familienehre hatte immerhin tags zuvor Bruder Shakryiar gerettet, der beim Turnier der Weltklasse in Zagreb Weltmeister Magnus Carlsen ein Remis abknöpfte.

Zum greifbar nahen Erstrundensieg reichte es für das verjüngte deutsche Team nicht, weil die Gäste an den Brettern zwei und drei erfolgreich konterten. Annmarie Mütsch unterlag Ulviyya Fataliyeva und nach mehr als fünf Stunden musste auch die routinierte Sarah Hoolt gegen Khanim Balajayeva aufgeben. Am Spitzenbrett hatten sich Hanna Marie Klek und Gulnar Mammadova remis getrennt.

Der Länderkampf in Apolda geht über fünf Runden – jede Spielerin der einen Mannschaft spielt gegen jede der anderen.

Spielbeginn im Hotel am Schloss ist täglich 14 Uhr, am Donnerstag um 10 Uhr.

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