Schiedsrichter-Nachwuchs dringend gesucht

Bleicherode  Die drei Unparteiischen des SV Glückauf sind schon seit vielen Jahren aktiv. Jeder von ihnen pfeift pro Jahr 50 Spiele

Freuen dürfen sich Falk Pavlitschek, Michael Fatz und Marko Hesse (von links) über neue Präsentationsanzüge, die Robert Henning (2. von Links) von der Bleicheröder Gaststätte „Rumpelkiste“ gesponsert hat.

Freuen dürfen sich Falk Pavlitschek, Michael Fatz und Marko Hesse (von links) über neue Präsentationsanzüge, die Robert Henning (2. von Links) von der Bleicheröder Gaststätte „Rumpelkiste“ gesponsert hat.

Foto: Birgit Eckstein

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Jeder will Fußball spielen, aber keiner will Schiedsrichter werden. So kann man kurz und knapp die Situation beschreiben, die im Amateur-Bereich der Ballkünstler an der Tagesordnung ist. Steigende Aggressivität und hohe Anforderungen sind wohl die Gründe dafür. Und so kosten fehlende Fußball-Schiedsrichter die Vereine oftmals Punktabzüge und Strafgelder. Denn der Verband schreibt pro spielberechtigter Mannschaft eines Vereins je einen Schiedsrichter vor. Auch beim SV Glückauf Bleicherode mangelt es an Nachwuchs bei den Unparteiischen.

So müssen die gestandenen Männer die Spiele stemmen. Mit Falk Pavlitschek, Michael Fatz und Marko Hesse hat der SV Glückauf Bleicherode drei Schiedsrichter, auf die sich der Verein stets verlassen kann. Alle drei Herren sind schon viele Jahre aktiv. So konnte im letzten Jahr Falk Pavlitschek auf bereits 30 Jahre Schiedsrichtertätigkeit zurück blicken.

Auch Weiterbildung und Fitness gehören dazu

Die Unparteiischen kommen auf rund 50 Spiele im Jahr, und es vergeht kaum ein Wochenende, wo sie nicht gleich zwei Spiele pfeifen. Marko Hesse pfeift zum Beispiel alle Jugendspiele des SV Glückauf. Aber mit dem Fußballspielen ist noch nicht Schluss – auch ein Schiedsrichter muss sich regelmäßig weiter bilden. Fünf Weiterbildungen stehen im Jahr auf dem Dienstplan. Und nicht zuletzt heißt es auch, die Fitness beizubehalten. Je höher die Liga, umso höher sind die Anforderungen an die Unparteiischen. Aber natürlich gibt es auch Vorteile, etwa freien Eintritt zu Bundesligaspielen und einiges mehr. Die drei Unparteiischen würden sich freuen, wenn sie Unterstützung bei ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit erhalten würden.

Wer Interesse daran hat, Schiedsrichter zu werden, kann sich bei Andreas Eisfeld melden, Telefon: (036338) 43 838 oder (0152) 34 646 779.

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