Fußball-Landesklasse

Spitzenspiel für Mühlhausen, Derby in Leinefelde

Landkreis.  In der Fußball-Landesklassen-Staffel 2 wartet ein Spitzenspiel auf Union Mühlhausen. In Leinefelde kommt es zum Eichsfeldderby.

Umkämpftes Duell: Leinefeldes Marco Gebhardt (l.) und Siemerodes Maik Aschenbach grätschen synchron zum Ball.

Umkämpftes Duell: Leinefeldes Marco Gebhardt (l.) und Siemerodes Maik Aschenbach grätschen synchron zum Ball.

Foto: Eckhard Jüngel

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Interessante Duelle stehen an diesem Spieltag für die hiesigen Mannschaften in der Fußball-Landesklasse-Staffel 2 an. Der FC Union Mühlhausen reist am Sonntag, 10. November, zum Spitzenspiel zum Tabellenführer SV Blau-Weiß Büßleben. In Leinefelde kommt es bereits am Samstag, 9. November, ab 14 Uhr zum Eichsfeldderby zwischen dem gastgebenden SC und dem SV Grün-Weiß Siemerode.

Der SV Germania Wüstheuterode erwartet zeitgleich die DJK Struth/Diedorf, der SC Großengottern reist zur SpG An der Lache Erfurt. Der SV Altengottern ist in seinem Heimspiel gegen den SV Bielen klarer Favorit.

SV BW Büßleben - FC Union Mühlhausen (So., 14 Uhr).

Gegen die Erfurter konnten die Schützlinge von Trainer Ronny Aster bisher noch nie gewinnen. In den letzten drei Jahren langte es nur zu je drei Remis und Niederlagen. Am Sonntag trifft die zweitbeste Heim-Mannschaft auf das zweitstärkste Auswärtsteam,zudem duellieren sich die Führenden im Torjäger-Ranking Erik Tschirschky und Maximilian Mummert.

„Wenn wir an die starke erste Halbzeit gegen FC Erfurt Nord anknüpfen, dann ist auch beim Spitzenreiter was drin“ gibt sich Unions Co-Trainer Markus Krengel zuversichtlich.

SC Leinefelde - SV GW Siemerode (Sa., 14 Uhr)

„Wir gehen als Außenseiter in das Derby“, erklärt Leinefeldes Trainer Steven Geller. Dennoch wollen die Hausherren selbstredend Zählbares mitnehmen. Geller hofft, dass seine Jungs an die zuletzt gezeigten Leistungen anschließen können und auch auf den zuverlässigen Torwart Patrick Reimann. „Siemerode hat schnelle Offensivspieler, die wir kontrollieren müssen“, warnt Geller.

Karsten Wellmann, Spielertrainer der Gäste, stimmen die letzten beiden erfolgreichen Partien zuversichtlich. Torwart Christoph Tauber wird den Grün-Weißen fehlen. „Ich wäre mit einem Punkt nicht unzufrieden“, erklärt Wellmann.

SV Germania Wüstheuterode - SG DJK Struth/Diedorf (Sa., 14 Uhr)

Für die Germania ist es bereits das letzte Heimspiel im Jahr 2018. Gegen die Liga-Topteams mussten die Hausherren zuletzt vier Niederlagen in Serie einstecken. „Die Leistung hat aber gestimmt“, zieht Spielertrainer André Thüne die positiven Aspekte heraus.

Die Gäste kommen mit der Empfehlung eines 0:0 in Büßleben. „Das ist eine gängige Truppe“, weiß Thüne, der deshalb auch mit einem Unentschieden zur Kirmeszeit leben könnte.

SV Altengottern - SV Bielen (So., 14 Uhr)

„Wir dürfen die Nordhäuser trotz der Tabellensituation nicht unterschätzen, sonst geht’s auch mal schnell negativ aus“ warnt Trainer Marcus Czeromin seine Jungs vor dem Duell mit klar verteilter Favoritenrolle. Es treffen eigentlich zwei Welten aufeinander, wenn die auswärts sieglosen Schützlinge von Trainer Marco Weißhaupt zum heimstärksten und Am Kanal noch ungeschlagenen Aufsteiger müssen.

Die meisten Sorgen bereiten Bielens Coach die wenigen erzielten Treffer seiner Mannschaft, lediglich zehn Mal in zehn Spielen trafen sie ins gegnerische Netz. Dem gegenüber will der SV 90 seine Heimspiel-Serie fortsetzen

Dabei können sie auf die zurückkehrenden Goalgetter Seva Camkins (8 Treffer), der seine Spielsperre abgesessen hat, und Mariusz Gniecki (nach Heimaturlaub) wieder zurückgreifen. Nicht dabei ist nach seiner fünften Gelben Karte beim Aufsteigerduell in Gispersleben Edgars Fjodorovs.

SpG An der Lache Erfurt - SC Großengottern (Sa., 14 Uhr)

In Erfurt kommt es zum Duell der Tabellennachbarn: Die Hausherren sind Elfter, Großengottern rangiert einen Rang dahinter. Mit einem Sieg würden die Gäste den Gegner in der Tabelle überholen, haben aber bereits eine Partie mehr ausgetragen. Für Großengottern wäre es der erste Sieg in der Fremde in dieser Spielzeit, doch dieser erscheint nicht unmöglich, denn An der Lache hat daheim bislang nicht gerade großen Schrecken verbreitet. Nur zwei von fünf Heimpartien entschieden die Erfurter für sich, trafen dabei lediglich sechs Mal, kassierten aber 19 Treffer.

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