Sondershausen. Die Eintracht-Frauen verlieren das Endspiel der Hallenkreismeisterschaften gegen Dingelstädt 0:2. Windehausen sichert sich bei den Männern den Titel.

Das Wochenende gehörte im Kreisfußball eindeutig den Hallenkreismeisterschaften. Am Samstag war die Endrunde der Männer und am Sonntag die der Frauen. Dabei konnte sich bei den Männern der WSV Windehausen durchsetzen. Bei den Frauen ging der Sieg ins Eichsfeld. Die Damen von Eintracht Sondershausen verloren das Finale gegen Dingelstädt 0:2.

Männerfinalspiele alle im 9-m-Schießen entschieden

Bei den Männern dominierte Windehausen bereits die Vorrunde und gewann die Vorrundengruppe vor Lipprechterode. In der Gruppe A kamen die FSG Salza und Empor Sondershausen in die Halbfinals. In diesen ging es sehr eng zu. Beide Spiele wurden im 9-m-Schießen entschieden. So buchten der WSV beim 4:3 gegen Sondershausen und Lipprechterode beim 5:3 gegen Salza die Finaltickets. Auch dort musste vom Punkt entschieden werden, da es nach der regulären Spielzeit unentschieden stand. Windehausen besaß die besseren Nerven und hat sich durch das 3:2 den Hallenkreismeistertitel und damit das Startrecht für die Landesmeisterschaften im kommenden Jahr gesichert.

In der Vorrunde dem Finalgegner ein Remis abgetrotzt

Bei den Frauen verpassten die Sondershäuserinnen dieses Ticket denkbar knapp. Das neu formierte und erst im vergangenen Jahr gegründete Team verlor nur das entscheidende Finale. In der Vorrunde, in der sich beide Finalisten bereits begegneten, endete die Partie 1:1. Die anderen Partien gegen Auleben, Bad Langensalza und Eintracht Breitenbach II konnte Sondershausen für sich entscheiden und damit die Gruppe gewinnen.

Im Halbfinale mussten sie im Kreisduell gegen den VfB Oldisleben bestehen und taten dies beim 4:1-Sieg mit Bravour. Die Oldislebenerinnen mussten sich dann im Spiel um Platz drei gar noch Breitenbach mit 1:4 geschlagen geben. Im Finale hatten die Gastgeberinnen kein Glück und konnten beste Chancen nicht nutzen, vielleicht war es auch eine Kraftfrage. Dennoch war es für die Eintracht ein gelungenes Turnier, wodurch einmal mehr klar wurde, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist.