Apolda. Nach den Landesmeisterschaften im klassischen Stil zeigen die Apoldaer im Freistil ihre ganze Stärke und sammeln gleich mehrfach Medaillen.

Nur eine Woche nach dem Auftakt in Zella-Mehlis waren die Ringer des KSC Apolda bei den Thüringer Meisterschaften in Greiz gefordert, diesmal im gewohnten freien Stil. In überlegener Manier erkämpften sich Tamino Wagenknecht, Alikhan Arsakaev, Mohammad Almassri und Zhalavdi Sokuev den Titel des Thüringenmeisters.

Arsakaev stach mit seiner Leistung heraus, auch weil er als einziger Akteur Doppelmeister wurde. „Er bestritt im klassischen und freien Ringkampf insgesamt neun Kämpfe und gab nicht einen technischen Punkt ab. Ein überragender Auftritt“, sagte Trainer Christopher Marx. In der Vorwoche noch mit Silber dekoriert, verbesserte sich Zhalavdi Sokuev und holte sich im freien Stil Gold. Tamino Wagenknecht besiegte im Finale seinen Vereinskollegen Mahmoud Almassri und holte so ebenfalls Platz eins.

Guthmann verpasst knapp den Einzug ins Finale

Im Kampf um den Einzug ins Finale scheiterte Malte Guthmann einmal mehr knapp mit 5:8 Punkten am Jenaer Hassan Ismail. Der Apoldaer führte dabei lange, hatte zum Ende aber leichte konditionelle Probleme. Im Kampf um Platz drei siegte er nach Rückstand auf Schulter. Otis Genth kämpfte sich bis ins Finale durch, hier unterlag er nach eigenen Angriffen nach Punkten gegen Mike Seel aus Kleinostheim.

Darius Poluyanov musste sich zum Auftakt direkt dem späteren Turniersieger geschlagen geben. Im zweiten Kampf fand er keine wirklichen Mittel und schied auf Platz elf aus. Ähnlich ging es Abdelrahman Almassri, welcher in derselben Gewichtsklasse auf Platz neun ausschied. Wayes Amiri hatte nach zwei Siegen und einer Niederlage den Kampf um Platz drei erreicht. Gegen den Jenaer Sportschüler Jan Madejczyk begann der noch unerfahrene Apoldaer sehr gut und ging überraschend schnell in Führung. Am Ende war es jedoch Madejczyk, welcher seine Erfahrungen ausspielte und noch gewann.