Weimar. Ein Trio aus der Goethestadt schlägt sich in Schmalkalden bei den Landesmeisterschaften gut, auch weil es eine Premiere war.

Der Judo-Nachwuchs des PSV Weimar startete bei den Landesmeisterschaften in Schmalkalden erstmals in der Altersklasse U18. Und das Trio zeigte, dass man selbst als jüngerer Jahrgang schon gut im Feld der rund 100 Starter mithalten konnte.

Amelie Popp zeigte vor den Augen der Trainer Felix Hartmann und Martin Wünsche tolle Kämpfe, unterlag aber in einem entscheidenden Kampf sehr knapp. Dennoch nahm sie die Silbermedaille mit einem Lächeln entgegen. Finn Schaarschmidt unterlag in seinem ersten Kampf, zeigte aber dann eine gute Leistung und besiegte im kleinen Finale um Platz drei seinen Gegner. Abdelrahman Hegazy zeigte ebenfalls gute Techniken, dies reichte schließlich zu Platz zwei. „Insgesamt sind die Leistungen sehr überzeugend. Alle drei Starter waren als 15-Jährige zum ersten Mal startberechtigt und dafür haben sie es gut gemacht“, war sich das Trainerduo am Ende einig. Demnächst stehen dann die Mitteldeutschen Meisterschaften am 17. Februar in Rudolstadt an.